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Hannover-Messe 2015 Planetenwälzgewindetrieb mit hoher Leistungsdichte

| Redakteur: Stefanie Michel

Schaeffler erweitert sein Spindelprogramm um einen besonders tragfähigen und leistungsdichten Gewindetrieb: den Planetenwälzgewindetrieb PWG.

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Mit dem PWG lassen sich elektromotorische Aktoren mit hoher Leistungsdichte und geringem Wartungsaufwand entwickeln.
Mit dem PWG lassen sich elektromotorische Aktoren mit hoher Leistungsdichte und geringem Wartungsaufwand entwickeln.
(Bild: Schaeffler)

Am Markt haben sich unter den Gewindetrieben der Kugelgewindetrieb und der Rollengewindetrieb etabliert. Das fehlende dritte Glied ist eine Bauform, die noch höhere Kräfte bei kleinen Spindelsteigungen unter 5 mm bietet. Hierfür hat Schaeffler den sogenannten Planetenwälzgewindetrieb PWG entwickelt: Auf der Gewindespindel wälzen sich Planeten mit parallel angeordneten, v-förmigen Rillen ab. Die Rotation der Planeten beziehungsweise deren Antrieb wird über die Spindelmutter sichergestellt. Hierzu ist die zweigeteilte Mutter an den Enden ebenso mit Rillen versehen, in die die Enden der Planeten eingreifen. Durch die hohe Anzahl an Wälzkontakten soll der PWG im Vergleich zu den anderen Varianten die höchste Tragfähigkeit und Steifigkeit erreichen. Die gute interne Lastverteilung und die optimierte Schmiegung zwischen den Spindelgewindeflanken und den balligen Flanken der Planetenrillen sorgt für geringe Reibung, so der Hersteller. Mit entsprechend gewählten Durchmessern der Planetenrillen lassen sich kleinste Gesamtsteigungen von 0,75 bis zu 5 mm realisieren.

Eine Besonderheit stellt auch das Herstellungsverfahren dar: Spindel und Planeten sind spanlos hergestellt, wodurch eine gute Verdichtung des Materiales im Zusammenspiel mit einem optimalen Faserverlauf, höchste Festigkeiten und damit nochmals eine um 15 % höhere Tragzahl gegenüber herkömmlicher Technologie erzielt werden.

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Schaeffler auf der Hannover-Messe 2015: Halle 22, Stand A12

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