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Polieren

Poliermaschine MV25 zielt auf neue Anwendungen

04.06.2007 | Redakteur: Josef-Martin Kraus

Poliermaschine MV21 zur Autofelgenveredelung, die unmittelbar nach der Erstvorstellung über 40 Mal verkauft wurde.
Poliermaschine MV21 zur Autofelgenveredelung, die unmittelbar nach der Erstvorstellung über 40 Mal verkauft wurde.

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Walther Trowal, Haan, hat die Entwicklung der Poliermaschine MV25 begonnen. Im Gegensatz zur etablierten Bauart MV21 sollen damit nicht nur Automobilfelgen aus Aluminium poliert werden können. Der Anwendungsbereich dieser Poliermaschinen-Baureihe ist laut dem Maschinenbauer weiter gesteckt.

So soll diese Entwicklung auch Sonderanfertigungen und Kleinserien abdecken, zum Beispiel Seitendeckel für Motorräder sowie Zylinderkopfdeckel. Für die Aufstellung ist kein besonderes Fundament vorgesehen. Es seien lediglich wenig Aufstellfläche sowie industrielle Strom-, Wasser- und Druckluft-Anschlüsse erforderlich. Die Erstpräsentation der neuen Poliermaschinen-Baureihe ist auf der Fachmesse Gifa in Düsseldorf geplant. Zu 100% sicher ist das allerdings nocht nicht, so das Unternehmen.

Poliermaschine ersetzt manuelle Arbeiten

Die Poliermaschine MV21 hat sich schnell am Spezial-Markt für Automobilfelgen etabliert. So waren bereits 40 Stück dieser Bauart unmittelbar nach der Erstvorstellung verkauft. Den Grund für die schnellen Erfolg sieht man in der Substitution bisheriger manueller Polierarbeiten. Zu den Hauptaufgaben dieser Maschine gehört das Polieren von Rohlingen oder Aluminium-Felgen bis Größe 21. Die Arbeitsprozesse Feinschleifen und Polieren – so heißt es – führen bei der Kompaktmaschine zur einer reproduzierbare, schlierenfreien Oberflächenqualität.

Für diese beiden Prozesse sind spezielle Schleifkörper erforderlich. Einerseits müssen sie sehr oberflächenschonend arbeiten, andererseits ist eine hohe Maschinenauslastung aufgrund der Produktivität sicherzustellen. Beides werde mit der Poliermaschine MV21 erreicht, heißt es. Sie ermögliche ein gleichmäßiges Schliffbild (selbst an schwer zugänglichen Stellen), erhalte diffizile Werkstückkonturen und laufe im 24-h-Betrieb ohne Beaufsichtigung.

Fünf Komponenten der Poliermaschine entscheidend für die Qualität

Maßgebend für die „glänzenden Ergebnisse“ bei der Poliermaschine MV21 sind fünf Komponenten:

  • Den Korpus der Poliermaschine bildet das Maschinengestell, das als schwingfeste Schweißkonstruktion zur Aufnahme des Arbeitsbehälters ausgeführt ist. Der Innendurchmesser des Behälters beträgt 614 mm, die Höhe 470 mm. Als Verschleißschutzschicht im Behälterinnern hat sich eine Auskleidung aus hochabriebfestem Polyurethan bewährt.
  • Langzeiterprobte Unwuchtantriebe sorgen für die Leistung der Poliermaschine.
  • Eine Dosiereinrichtung über Klapparm und zwei Zuleitungen für Schleif- sowie Polierprozesse tragen – in Kombination mit der geregelten Frischwasserdosierung – zur hohen Wirtschaftlichkeit der Poliermaschine MV21 bei. Das Schleifprozesswasser wird über Absetzbecken oder Zentrifuge im Kreislauf geführt.
  • Schaltschrank und Dosierstation sind im Maschinenständer integriert und verbessern so die Kompaktheit der Poliermaschine.
  • Im Elektronikschrank sind die Ansteuerung der Anlagenkomponenten, die Schützsteuerung mit den Frequenzumformern für beide Unwuchtantriebe sowie die Schaltuhren zum Einstellen von Bearbeitungszeiten und Drehrichtungswechseln untergebracht.

Das Aufstellfläche liegt unter 1 m2. Die lichte Höhe der Maschine beträgt 1,29 m. Das Leergewicht der Poliermaschine MV21 wird mit 450 kg angegeben.

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