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Kombi-Werkzeuge unterstützen Mucell-Verfahren
Bei der Anfertigung der Werkzeuge für den Mucell-Fertigungsprozess gilt es, spezielle Anforderungen zu erfüllen. So müssen zum Beispiel die Entlüftung und die Kühlkreisläufe prozessgerecht ausgelegt werden, damit eine konstante Serienqualität des Artikels über den gesamten Lebenszyklus hinweg gewährleistet werden kann. „Wir haben gute Erfahrungen mit Kombi-Werkzeugen gemacht“, erklärt der Vertriebler. Dabei werden zwei unterschiedliche Bauteile einer Baugruppe in einem Werkzeug kombiniert, was Aufwand und Kosten reduziert. Alle bei Pöppelmann eingesetzten Mucell-Werkzeuge sind Heißkanalwerkzeuge mit Nadelverschlussdüse.
Erfolgreich in der Serie
Das Unternehmen fertigt zwar schon seit einigen Jahren Mucell-Produkte erfolgreich in Serie, doch ist längst nicht das gesamte Potenzial ausgeschöpft. „Vor allem bei den Materialien gibt es noch Luft nach oben“, betont Andreas Kellermann. Deshalb arbeitet Pöppelmann K-Tech an einer Studie, um seinen Kunden bereits in der Projektphase geeignete Polymertypen zu empfehlen und Strukturanalysen durchzuführen. Darüber hinaus berät und unterstützt das Unternehmen seine Kunden von der ersten Stunde in jeder Projektphase – von der „Mucell-gerechten“ Zeichnung, über die Zellgrößenanalyse oder mechanische Bauteilteilprüfungen bis hin zur Freigabe des Serienprozesses.
Außerdem möchte Pöppelmann K-Tech die Oberflächeneigenschaften der Kunststoffkomponenten optimieren. „Weil viele Mucell-Bauteile bei der Herstellung Schlieren auf der Oberfläche bilden, werden sie häufig in Bereichen eingesetzt, in denen sie nicht sichtbar sind“, erklärt Andreas Kellermann. Mit einer verbesserten Oberflächenoptik könnten weitere Anwendungsgebiete erschlossen werden.
(pk)
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