Fräsen Portalfräsmaschinen bringen tonnenschwere Bauteile in Form

Redakteur: Bernhard Kuttkat

Für die präzise Bearbeitung großer Bauteile aus Guss oder Stahl sind leistungsfähige Großfräsmaschinen gefragt. In möglichst nur zwei Aufspannungen sollen die Bauteile schnell und genau komplett bearbeitet werden.

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Hohe Genauigkeit und Flexibilität sind ebenso gefordert wie Zuverlässigkeit und hohe Verfügbarkeit, wenn es um die Bearbeitung von großen, oft tonnenschweren Werkstücken geht, sei es beispielsweise im Maschinenbau oder in der Energie erzeugenden Industrie.

Solche Bearbeitungsaufgaben sind eine Domäne von Bohr- und-Fräs-Werken ebenso wie von Portalfräsmaschinen und Großdrehmaschinen, die für schwere Schruppschnitte ebenso ausgelegt sind wie für feinfühlige Schlichtarbeit mit gleichbleibend hoher Fertigungsgenauigkeit.

In dieser Hinsicht lassen die meist modular aufgebauten Fräsmaschinen und Großdrehmaschinen kaum Wünsche offen. Weiter entwickelte Maschinen bieten einige technische Finessen, die dazu beitragen, die Bearbeitungsgenauigkeit zu gewährleisten – auch dann, wenn sich beispielsweise die Umgebungstemperaturen ändern.

Das Geschäft mit Großmaschinen gewinnt wieder an Fahrt

Bearbeitungsköpfe mit CNC-Schwenkachsen gehören ebenso zur Grundausstattung wie ein Fräskopf- und Werkzeugwechselsystem im Pick-up-Verfahren. Jede beliebige Kombination der Fertigungsverfahren Drehen, Bohren und Fräsen in allen Rund- und Linearachsen ist möglich. Für hohe Fertigungsflexibilität bieten einige Maschinenhersteller die Möglichkeit, in einer Aufspannung auch zu schleifen.

Nach dem Krisenjahr gewinnt das Geschäft mit Großfräsmaschinen mittlerweile wieder an Fahrt. „Der Energiesektor, speziell Turbinen für Gas und Dampf, war auch während der Krise der am geringsten beeinflusste Bereich“, konstatiert Thomas Ulrich, Vertriebsleiter der Union Werkzeugmaschinen GmbH in Chemnitz, „lediglich im Windkraftbereich war ein starker Rückgang zu verzeichnen, das Niveau bewegt sich jedoch offensichtlich langsam auf das Vorkrisenniveau zurück.“ Die USA sind vorerst von dieser positiven Entwicklung offensichtlich nicht in vollem Umfang betroffen, so Ulrichs Erfahrung.

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