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Werkzeug- und Formenbau Präzise bis 1,7 mm tief mit hohen Vorschubwerten fräsen

| Redakteur: Peter Königsreuther

Doppelseitig verwendbare Wendeschneidplatten (WSP) und neue Fräser ergänzen das Dormer-Pramet-Programm, um Werkzeug- und Formenbauern noch effektivere Zerspanungssysteme an die Hand geben zu können.

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Dormer Pramet hat die Produktpalette in Sachen Fräser für den Werkzeug- und Formenbau erweitert. Zu den Neulingen zählen die doppelseitigen Wendeschneidplatten SNGX11, die das Fräsen mit hohen Vorschubwerten bis zu einer Tiefe von 1,7 mm erlauben, wie der Hersteller betont.
Dormer Pramet hat die Produktpalette in Sachen Fräser für den Werkzeug- und Formenbau erweitert. Zu den Neulingen zählen die doppelseitigen Wendeschneidplatten SNGX11, die das Fräsen mit hohen Vorschubwerten bis zu einer Tiefe von 1,7 mm erlauben, wie der Hersteller betont.
(Bild: Dormer Pramet)

Die robuste Schneidkante ist nach Aussage des Herstellers ein Garant für eine lange Haltbarkeit und Prozesssicherheit - insbesondere beim Taschenfräsen. Mit acht Schneiden gilt die quadratisch konzipierte Sngx11-Wendschneideplatte auch als ein sehr wirtschaftliches Zerspanungswerkzeug. Dabei seien die WSP, die es in zwei Geometrien gebe, recht vielseitig einsetzbar, zum Beispiel fürs Kopier- oder Zirkularfräsen sowie fürs Rampen oder das progressive Eintauchen und das Planfräsen. Die M-Geometrie hat Dormer Pramet für die Zerspanung von Stahl, aber auch von gehärtetem Stahl und Gusseisen vorgesehen. Und die Type MM, mit ihrem weicheren Schnitt, sei für Edelstahl, weicheren Stahl und Superlegierungen geeignet.

Erfolgreiches Taschenfräsen bis 10×D

Ergänzt wird das Plattensortiment durch den neu entwickelten SSN11-Fräser mit Durchmessern von 32 bis 125 mm und Zwischengrößen für Anwendungen im Werkzeug- und Formenbau. Alle Fräswerkzeuge verfügen laut Hersteller über spezielle Kühlmittelkanäle, um die Prozesssicherheit weiter zu verbessern. Ebenso sind sie stark überhängend, um das Fräsen in Tiefen von bis zu 10×D zu unterstützen.

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Gratfreie Fräsergebnisse ohne Rattermarken

Auch das bewährte Fräsprogramm Admx07 hat man ergänzt. Und zwar um eine F-Geometrie für das Schlichten und Semi-Finishing. Die Erweiterung stehe in Einklang mit den bereits existierenden M-, FA- und HF-Geometrien und ziele auf die leichte Bearbeitung von Edelstahl und kohlenstoffarmen Stählen ab. Der angeformte Spanbrecher eignet sich dabei sehr gut für vibrationsempfindliche Bearbeitung weil er eine positive Geometrie mit schmalem Randbereich besitzt, wie Dormer Pramet erklärt. Rattereffekte reduzieren sich so und das Ganze ermöglicht das gleichmäßige Schneiden ohne Grate an der bearbeiteten Werkstückwand. Bezeichnenderweise, betont Dormer Pramet, werden auch geringere Schnittkräfte unterstützt, was nicht nur den Energieverbrauch senkt, sondern auch das Aushärten des Werkstücks verhindert. Das ist der Grund für die vergleichsweise hohe Standzeit des Werkzeugs. Die Admx-Reihe ist ein universelles 90°-Werkzeug, das bei diversen Fräsanwendungen zum Einsatz kommen kann.

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