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600 Zyklen a zwölf Teile in der Stunde
Danach begann der Bau eines Zwölffachwerkzeugs und man suchte die Partner für die Spritzgießtechnik sowie die Automatisierungsanlage, um das Teilehandling bis hin zur Transportverpackung zu optimieren. Weiermair erinnert sich: „Konkret wussten wir aus der Prozesssimulation, dass eine Zykluszeit von rund 6 s möglich sein könnte. Konsequenterweise sollten auch die Maschinentechnik und vor allem die Automatisierungsanlage die 600 Produktionszyklen pro Stunde a zwölf Teile managen können – und das im Dauerbetrieb.“ Außerdem sollte sie diese Leistung präziser erbringen als die bisher eingesetzte Maschine. Bei der Maschinentechnik war die Entscheidung leicht zu treffen:
Ziele nur mit voll- oder teilelektrischer Spritzgießmaschine erreichbar
Es kam nur eine Maschine mit voll- oder teilelektrischem Antriebssystem infrage – nur welche? Drei Maschinenfabrikate kamen bei KWK in die engere Auswahl, von denen jedes die geforderte Leistung durchaus erbracht hätte. Anhand dieses Umstandes hätte die Entscheidung also auch der Einkaufsabteilung überlassen werden können. „Als schwieriger erwies sich aber die Auswahl der richtigen Automatisierungsanlage“, so Weiermair. Die wirkliche Herausforderung begann mit der Forderung nach einer „kavitätenreinen“ Ablage aller zwölf Formteile aus dem Werkzeug in Einzelmagazine – und zwar in frei wählbarer Stapelhöhe von 100 bis 160 Stück. Deshalb gab es die Forderung nach verzugsfreien, strikt geraden Löffeln.
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