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Automatisierung beschleunigt die Löffel-Produktion
Nach Erreichen der vorgegebenen Stapelhöhe sollte das volle Magazin automatisch gegen ein leeres ausgetauscht werden. In einer separaten Entnahmeposition sollte jeder der zwölf Messlöffelstapel von einem zusätzlichen Handlinggerät einzeln entnommen und an eine Schlauchbeutel-Verpackungsanlage weitergegeben werden. Unmittelbar nach diesem Schritt sollten die verpackten Messlöffel außerdem automatisiert in die Versand- beziehungsweise Lagerbox eingelegt werden, und das auch noch raumoptimiert durch die gegengleiche Positionierung jeder Löffellage.
Kompaktheit überzeugte die Spritzgießer
Die Aufgabe war also alles andere als ein Routinefall: Vor allem die Leistungsabstimmung zwischen Maschine und Peripherie sowie die daraus abgeleitete Ablauf- und Kapazitätsplanung bedurfte der engen Zusammenarbeit zwischen KWK und den Automatisierungstechnikern des Maschinenlieferanten. Weiermair merkt an: „Als die entscheidungsreifen Konzepte respektive Angebote vorlagen, erkannten wir sehr schnell, dass die Wittmann-Techniker die Favoriten waren. Denn das sehr kompakte Anlagenlayout und die einzelnen Detaillösungen überzeugten uns zusätzlich.“ Die komplette Produktionszelle besteht nun konkret aus der Spritzgießmaschine Eco-Power 110/750 (mit 110 t Schließkraft/Spritzaggregat 750 mit 40-mm-L/D-22-Schnecke) in Kombination mit einem Linearroboter Wittmann W-832 UHS (Ultra-High-Speed) zur schnellen Formteilentnahme sowie einem weiteren W-832 in Stand-alone-Ausführung, der zur Fertigteilmanipulation dient sowie der parallel zur Maschinenrückseite angeordneten Verpackungsanlage zuarbeitet. MM
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