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Oft sofort einbaufähige Komponenten nach dem Schnitt
Der Sägekopf ist mit einem Schneckenradgetriebe versehen oder mit einem Direktantrieb, wenn mit besonders hohen Drehzahlen gearbeitet werden muss. Ungeachtet der gesägten Teilemenge, bleiben die Schnittflächen während der Produktionsdauer in ihrer Oberflächenqualität konstant gut – das bezieht sich auch auf die sehr geringe Ausprägung des Grates.
Unter diesen Voraussetzungen können die gesägten Einzelkomponenten in den meisten Fällen direkt in ihre entsprechende Baugruppe montiert werden. Zusätzlich können Prozesse wie das Beschriften oder Bohren integriert und zeitsparend parallel zum Sägen ausgeführt werden. Hier außerdem ein kleines Beispiel aus der Praxis: Beim Sägen von Messingrohren, die einen Durchmesser von 6 mm haben mit einer dreizehnfachen Bündelspannung sowie einer Taktzeit von 6 s, können innerhalb einer normalen Achtstundenschicht etwa 62.000 Teile mit der Maschine gefertigt werden.
Präzises Ablängen gelingt auch bei schwierigen Materialien
Der aktuelle Trend im Leichtbau verlangt immer öfter, dass schwer zu zerspanende Werkstoffe wie Titan und Aluminium-Lithium-Legierungen bearbeitet werden müssen. Auch bei Verbrennungsmotoren sind Werkstoffe mit hoher Dauergebrauchstemperatur gefragt, wie es zum Beispiel bei Inconel und Nicrofer der Fall ist. Diese Metalle sind generell schwierig zu trennen.
Der Bimax-Kreissägeautomat ist in der Lage, auch diese Materialien mit hoher Genauigkeit zu sägen. Beim Auslegen der Maschinen steht die Berücksichtigung der Kundenwünsche bei Kurt Müller im Vordergrund. Die Anlagen können durch ein spezifisches Customizing individuell auf jeden Anwender eingestellt werden, um stets die besten Schnittresultate zu gewährleisten. Jeder Kreissägeautomat wird kundenspezifisch ausgelegt, die verwendeten Spannbacken werden in Bezug auf das Ausgangsmaterial maßgeschneidert gefertigt, das Sägeblatt sowie die nötigen Schnittparameter auf das geforderte Schnittergebnis abgestimmt.
Die Bimax TA 90 wird außerdem mit der benötigten Peripherie, wie Lademagazin, Vereinzelungseinrichtung oder Späneabsaugung, ausgestattet. Zur Klärung der technischen Machbarkeit des geforderten Schnittergebnisses schickt der Kunde vorher eine Probe des Ausgangsmaterials. Im Werk werden damit entsprechende Sägeversuche unternommen, die zur Beurteilung an den Kunden zurückgeschickt werden. Da es sich um individuelle Präzisionsmaschinen handelt, werden den Anwendern in einer speziellen Schulung die fachgerechte Bedienung und das Einrichten im Detail erklärt. MM
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