Schunk/NTG Präzisionsdrehfutter reduziert Taktzeiten
Wenn es um die hochpräzise und zugleich flexible Fertigung von Hightech-Bauteilen geht, stoßen konventionelle Spannmittel häufig an ihre Grenzen. Spätestens wenn der Platz im Maschinenraum zu klein wird, die Spannkräfte nicht mehr ausreichen oder ständig umgerüstet werden muss, sollten Anwender über Alternativen nachdenken.
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Die NTG Neue Technologien GmbH & Co. KG in Gelnhausen ist diesen Schritt gegangen und hat bereits beim Kauf eine moderne Multitasking-Maschine von Mazak mit zwei besonders leistungsstarken Präzisionsdrehfuttern von Schunk ausgerüstet und damit den Spielraum für hochpräzise Aufgaben deutlich erweitert.
Dregfutter für anspruchsvolle Lohnfertigung
NTG ist auf die wirtschaftliche Fertigung komplexer Bauteile und Anlagen spezialisiert und hat sich insbesondere mit dem Bau von Teilchenbeschleunigern für die Tumortherapie sowie mit Anlagen für die ultrapräzise Bearbeitung optischer Oberflächen einen Namen gemacht. Zudem verfügt NTG über hohe Kompetenz in der Vakuumtechnik, bei Strahlendiagnosesystemen sowie im Sondermaschinenbau und in der anspruchsvollen Lohnfertigung.
Bearbeitet werden Edelstahl und Aluminium, Tantal, Titan, Zirkaloy, Inconel, Oxydkeramik und viele weitere Materialien. Die Kunden kommen aus der Energiewirtschaft, der Medizintechnik, der optischen Industrie und der Luftfahrt.
Konventionelle Drehfutter wären überfordert
„Wir wissen diese Woche nicht, welche Anforderungen unserer Kunden wir nächste Woche erfüllen müssen“, sagt NTG-Produktionsfachmann Bernd Rützel. In der Werkhalle arbeiten derzeit 25 CNC-Maschinen rund um die Uhr.
„Unsere Teile und Anlagen haben teilweise so geringe Form- und Lagetoleranzen, dass sie in einem Zug gefertigt werden müssen“, so Rützel. Daher sei die Fertigungstiefe bei NTG ausgesprochen hoch. Auch deshalb müssen Maschinen und Spannmittel sehr flexibel einsetzbar sein.
Drehfutter bieten Symbiose von Spannkraft, Hub und Bauhöhe
Beim Kauf einer Multi-Funktionsmaschine Mazak Integrex e-500 H II war schnell klar, dass die serienmäßig vorhandenen Drehfutter für die Aufgaben bei NTG nicht ausreichen würden. „Sie waren zu klein, wenig stabil und nicht präzise genug. Mit ihnen könnten wir weder die Toleranzen hochpräziser Teile einhalten noch die 3000 mm Bearbeitungslänge des modernen Dreh-Fräszentrums voll nutzen“, erläutert Rützel.
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