JEC Composites Show 2011 Pressenhersteller Wickert will das Hochdruck-RTM-Verfahren besser bedienen

Redakteur: Josef-Martin Kraus

Auf der JEC Composites Show 2011 in Paris rückt der Pressenhersteller Wickert das Hochdruck-RTM-Verfahren ins Rampenlicht. Grund dafür ist die Markteinführung einer Pressenbaureihe mit deutlich erhöhter Schließkraft und Antriebspräzision, vor allem bei der Werkzeugschließbewegung.

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Wickert-Geschäftsführer Stefan Herzinger: „Im Mittelpunkt der Präsentation wird eine neue Baureihe für das Hochdruck-RTM-Verfahren stehen.“ (Bild: Wickert)
Wickert-Geschäftsführer Stefan Herzinger: „Im Mittelpunkt der Präsentation wird eine neue Baureihe für das Hochdruck-RTM-Verfahren stehen.“ (Bild: Wickert)

Die Ergebnis ist eine technisch anspruchsvolle Maschinenentwicklung. Das gilt insbesondere für die hydraulische Parallelitätsregelung der Schließplatten, die durch vier hydraulische Gegendrückzylinder planparallel gehalten werden – auch bei extrem asymetrischer Plattenbelastung.

Neue Pressenbaureihe bietet mehr Schließkraft und Antriebspräzision

Konventionelle RTM-Verfahren arbeiten mit niedrigeren Drücken. Im Vergleich zum Hochdruck-RTM ist jedoch der Gesamtzyklus der Bauteilfertigung länger. Auf den Anspruch der verkürzten Zykluszeit reagiert die Pressenbaureihe mit einer hohen Schließ- und Öffnungsgeschwindigkeit sowie einem schnellen Druckaufbau.

Daraus leitet Dipl.-Wirt.-Ing. Stefan Herzinger, Geschäftsführer der Wickert Maschinenbau GmbH, Landau, die wesentlichen Anwendungsbereiche für die Baureihe ab: „Bereiche, wo Leichtbau gefordert ist und mittlere bis große Bauteilserien gefahren werden“. Das seien traditionell die Flugzeug- und Automobilindustrie. „Das Hochdruck-RTM-Verfahren leistet einen entscheidenden Beitrag für eine deutlich verbesserte Wirtschaftlichkeit“, sagt Herzinger.

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