Laserschweißen Prolas hat fünf Branchen im Visier

Redakteur: Josef-Martin Kraus

Anwendungsschwerpunkt des Laserschweißens ist vor allem die Automobilindustrie. Daher wirbt der Anlagen- und Prozess-Spezialist Prolas für Anwendungen in anderen Branchen. Dabei werden auf der K 2007 – außer der Automobilindustrie – vier weitere Branchen ins Visier genommen: die Textil-, Verpackungs-, Bau- und Konsumgüter-Industrie.

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Bei diesen Branchen ist sich Prolas-Geschäftsführer Dr. Dirk Hänsch sicher, „dass wir kurz- oder mittelfristig dort Laserschweißanwendungen installieren werden“. In der Automobilbranche hätten hohe Marktdruck sowie Prozesstransparenz die Etablierung beschleunigt. So ermögliche das Laserschweißen, in den Fügeprozess zu schauen und einzugreifen.

Die anderen Branchen wurden bereits angegangen. So hat Prolas für technische Textilien eine Lasernähmaschine entwickelt. Bei Verpackungen sei man laut dem Geschäftsführer „auf gutem Weg, ein Verfahren für flexible Folien zu etablieren“. Im Bau- und Konsumgüterbereich haben sich Fassadenverkleidungen und Rohre aus Kunststoff sowie die mobile IT- und Unterhaltungsgeräte (Mobiles) als potenzielle Anwendungen herauskristallisiert. Dabei ergeben sich auch im Ausland Chancen. „Internationalisierung ist eine weitere Möglichkeit, neue Branchen zu erschließen“, erläutert Hänsch: insbesondere in Ländern, in denen andere Branchen als die Automobilindustrie zu Hause sind.

Prolas GmbH auf der K 2007: Halle 1, Stand D46

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