Wie Spritzgegossen Igus bietet viel robusteres Polymer für den 3D-Druck

Quelle: Igus 2 min Lesedauer

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Wie Igus mitteilt, gibt es nun ein von PTFE freies Filament für die additive Fertigung. Es soll einen 100-Mal besseren Verschleißwiderstand haben als andere Kunststoffe für den 3D-Druck ...

Mit Iglidur i190PF hat Igus nun einen echten Kraftmeier im Bereich der per 3D-Druck verarbeitbaren Kunststofffilamente zu bieten. Das Polymer überzeuge durch seine PTFE-Freiheit und die überraschend guten Verschleißeigenschaften ... (Bild:  Igus)
Mit Iglidur i190PF hat Igus nun einen echten Kraftmeier im Bereich der per 3D-Druck verarbeitbaren Kunststofffilamente zu bieten. Das Polymer überzeuge durch seine PTFE-Freiheit und die überraschend guten Verschleißeigenschaften ...
(Bild: Igus)

In puncto 3D-Druck verfolgt Igus, wie betont wird, konsequent das Ziel, die etablierten Gleitlager-Werkstoffe für den klassischen Spritzguss vollständig in den 3D-Druck zu übertragen. Mit der Einführung des neuen Filaments Iglidur i190PF sollen die Kölner nun einen weiteren wichtigen Schritt dafür geschafft haben. Denn der, wie es heißt, sehr gefragte Standard-Gleitlagerwerkstoff Iglidur W300 wurde in seiner PTFE-freien Variante jetzt erfolgreich für den 3D-Druck angepasst. Anwender würden damit dieselbe Materialqualität und Verschleißfestigkeit genießen, wie man es vom Spritzgießen her gewohnt sei.

Bessere Abriefestigkeit als ABS oder Polyamid

Das Ziel dieser Anpassung war es, angesichts eines mögliches PFAS-Verbots bereits jetzt für alle 3D-Druck-Verfahren PTFE-freie Materialien anbieten zu können. Zusätzlich zu einem PTFE-freien Resin (Harz) und einem SLS-Material (SLS = Selektives Lasersintern) ist Iglidur i190PF nun eben das erste PTFE-freie Igus-Filament für die additive Fertigung. Es basiere auf dem bewährten Tribofilament Iglidur i190 und besitze die gleichen tribologischen Eigenschaften wie das Polymer für den Spritzguss (Iglidur W300PF). Auch zeichnet es sich laut Igus durch seine hohe Biegefestigkeit von 80 Megapascal (MPa) und einen schmier- sowie wartungsfreien Betrieb aus. Das neue Filament punkte außerdem durch hohe mechanische Festigkeit. Auch sei es so abriebfest, dass es dabei die Standardkunststoffe ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol) oder Nylon (ein Polyamid = PA) deutlich übertreffe. Die gedruckten Bauteile sind außerdem bis maximal 90 °C einsetzbar. Iglidur i190PF eignet sich aufgrund dieser Eigenschaftspalette auch für die Konstruktion von Gleitkomponenten für Multi-Material-Bauteile. Dabei sei von Vorteil, dass es sich sehr gut mit hoch steifen Materialien verbinden könne. Das Filament kann man demnach auf allen handelsüblichen geschlossenen 3D-Druckern mit einer beheizbaren Druckplatte verarbeiten.

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