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Einsatz der Messsysteme hängt von der Größe der Teile ab
Zum Einsatz kommen die beiden Messsysteme in zwei unterschiedlichen Abteilungen – entsprechend der Größe der dort gefertigten Teile. Die Messungen erfolgen üblicherweise stichprobenartig im Stundenintervall – und zwar durch die Mitarbeiter in der Produktion. Denn die Bedienung des Systems von Schneider Messtechnik ist denkbar einfach: Den Ring auflegen, anschließend den Button „Ringe messen“ drücken und alles weitere funktioniert automatisch.
Späh verfügt jedoch noch über eine Besonderheit – die SAP-Anbindung. In Zusammenarbeit mit den Unternehmen Schneider Messtechnik und Dr. Eilebrecht hat der Dichtungshersteller ein automatisches Ringmessprogramm erstellt. „Dabei wird ein SAP-Prüfplan angelegt, wodurch ein Messprogramm nicht mehr nötig ist. Durch das Scannen der Fertigungsauftragsnummer auf dem Fertigungsauftrag startet Dr. Eilebrecht ein Standardprogramm von Schneider Messtechnik und übergibt diesem Außendurchmesser, Innendurchmesser und die Toleranzen“, erläutert Biechele.
„Diese Werte setzt Schneider Messtechnik in sein Messprogramm ein, der Anwender drückt im Gut-Fall letztlich nur noch auf Enter. Die Messdaten werden dem User auf dem Bildschirm angezeigt, abschließend werden sie an SAP gesendet und fertig.“ Die SAP-Anbindung wird insbesondere bei Kunden genutzt, mit denen Späh das klassische SPC vereinbart hat.
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