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Messtechnik

Qualität von Dichtungen in der Produktion prüfen

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Bedienbarkeit von Messmaschinen muss sich an Alltagsgeräten orientieren

Die Anwendungen beim Dichtungshersteller belegen, welch zentrale Rolle die Software heute auch in der Messtechnik innehat. Weil immer mehr gemessen und dokumentiert werden muss, erfolgen mehr und mehr Messungen in der Produktion – und dort muss die Software universell eingesetzt werden können. In diesen Aspekt hat Schneider Messtechnik in den letzten Jahren enorme Entwicklungsarbeit investiert. „Wenn jemand einen Taschenrechner kauft, schaut er mal kurz in die Bedienungsanleitung und weiß dann, wie das Gerät funktioniert. Und genau so muss es auch an der Messmaschine sein“, betont Uwe J. Keller die große Bedeutung simpler Bedienung.

„Für uns gilt: Wir brauchen die Schnelligkeit, weil keiner warten will, wir brauchen die Einfachheit, weil es jeder können soll, und gleichzeitig muss das Gerät zudem konstant genaue Messergebnisse liefern und in diesem Zuge den Prozess über den Tag hinweg sicherstellen. Und dies unabhängig von der Klimatisierung und anderen Einflüssen, die direkt in der Produktion Probleme bereiten können.“ Mit steigender Genauigkeit der Messaufgabe gewinnt auch die Hardware an Bedeutung. In Scheer kommt bei höchsten Ansprüchen an die Präzision übrigens die 3D-Multisensor-Portalmessmaschine PMS von Schneider Messtechnik zum Einsatz, die ihren Platz in der Qualitätssicherung hat.

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Hard- sowie Software von Schneider Messtechnik haben sich bei Späh absolut bewährt. Die Messprogramme laufen fast automatisch. Die Bedienung ist im Stile von „linke Bohrung klicken, rechte Bohrung klicken, fertig“ denkbar einfach. Der Service ist hervorragend, bei Fragen wird dem Dichtungshersteller schnell geholfen. Und auch die Anbindung an SAP funktioniert perfekt. „Ein weiterer Vorteil der Systeme ist ihre Genauigkeit. Je präziser die Messung sein muss, wechseln wir vom V-CAD 2 zum V-CAD 1 und schließlich zur PMS“, fasst Biechele zusammen. „Zusätzlich zum 3D-Verfahren hat die PMS noch den Vorteil des größeren Messbereichs, sodass wir die Möglichkeit haben, Serienmessungen viel einfacher zu generieren. Hier können wir zum Beispiel 15 Ringe nebeneinander legen und fahren diese ab.“

Aufgrund der großen Zufriedenheit mit den Systemen überrascht es nicht, dass Späh weiterhin Pläne mit Schneider Messtechnik verfolgt: Für eine weitere Abteilung soll demnächst ebenfalls eine V-CAD angeschafft werden. Und die neue Software Saphir QD mit diversen zusätzlichen Features hat es den Experten in Scheer ebenfalls angetan. MM

* Theo Drechsel ist Inhaber der Agentur 4marcom+PR; weitere Informationen: Uwe J. Keller, Dr. Heinrich Schneider Messtechnik, 55545 Bad Kreuznach, Tel. (06 71) 2 91-2 28, u.keller@dr-schneider.de

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