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Messtechnik Qualität von Dichtungen in der Produktion prüfen

| Autor/ Redakteur: Theo Drechsel / Udo Schnell

Späh verfolgte bereits seit Längerem die Vision eines Messsystems, das durch die Mitarbeiter in der Produktion einfach bedient werden kann. Über die einfache Bedienbarkeit hinaus überzeugen die Messsysteme vor allem durch ihre Genauigkeit und nicht zuletzt auch durch die Möglichkeit der Anbindung an SAP.

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Die in der Qualitätssicherung stehende 3D-Multisensor-Portalmessmaschine PMS wird bei komplexen Messungen eingesetzt.
Die in der Qualitätssicherung stehende 3D-Multisensor-Portalmessmaschine PMS wird bei komplexen Messungen eingesetzt.
(Bild: Drechsel)

Zu den wichtigsten Zielen vieler Unternehmen gehört es, sich in den Branchen der Kunden möglichst breit aufzustellen. Jedoch gelingt dies nur vergleichsweise wenigen im größeren Stil. Eines davon ist die Karl Späh GmbH & Co. KG aus dem baden-württembergischen Scheer, ein Partner für Zulieferteile aller Art aus Gummi und Kunststoff.

Das Unternehmen hat europaweit über 5000 aktive Kunden aus sämtlichen Branchen der Industrie und dem technischen Handel. Diesen bietet Späh die Produktion von Dichtungen, Stanz- und Isolierteilen sowie Ringen vom Einzelteil bis zur Großserie. Pro Jahr fertigt das 1964 gegründete Unternehmen mit heute 330 Mitarbeitern auftragsbezogen über eine Milliarde Elastomer- und Kunststoffteile am Stammsitz Scheer. Um diese stolze Zahl zu bewältigen, verfügt die Späh- Gruppe über eines der größten Halbzeugelager unter anderem mit Gummi und Kunststoff in Europa.

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Die produzierten Artikel müssen in den meisten Fällen hohe Qualitätsansprüche erfüllen. Deswegen hat Unternehmenschef Alfred Späh schon seit jeher die Vision eines Messsystems verfolgt, bei dem man nur die Dichtung auflegt, einen Knopf drückt und schon kommen die Messergebnisse heraus. „Also quasi eine eierlegende Wollmilchsau in Sachen Messtechnik. Zumal wir früher mit ganz normalen Portalmessmaschinen arbeiteten, bei denen der Ring komplett abgefahren werden musste, was Zeit kostete“, blickt Markus Biechele, Leiter Integriertes Management bei Späh, zurück. „Aus diesem Grund waren wir immer auf der Suche nach einem Messsystem, das diese Aufgabe flotter erledigt. Denn früher fragten wir uns häufig, ob wir die Messung lieber mit der Messmaschine oder dem Messschieber durchführen …“.

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