QM Qualitätsmanagement – das Gegenteil des Zufalls

Redakteur: Claudia Otto

Das Qualitätsmanagement gewährleistet eine nachhaltige und gleichmäßige Prozess- und Produktqualität. Wettbewerbsvorteile entstehen dort, wo das Management nicht auf Insellösungen setzt, sondern die Synergieeffekte eines ganzheitlichen Managementsystems nutzt.

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Unternehmen tun gut daran, sich schon heute mit der strategischen Ausrichtung ihrer zukünftigen Qualitätsmanagementsysteme zu befassen. (Bild: Mike H./Pixelio.de)
Unternehmen tun gut daran, sich schon heute mit der strategischen Ausrichtung ihrer zukünftigen Qualitätsmanagementsysteme zu befassen. (Bild: Mike H./Pixelio.de)

In den vergangenen 20 Jahren hat das Qualitätsmanagement (QM) zunehmend an Bedeutung gewonnen. Gerade im produktiven Bereich werden von vielen Unternehmen automatisierte Abläufe etabliert sowie einheitliche Standards mit dem Ziel der Erhöhung der Qualität gesetzt. Der Qualitätsbegriff wird dabei jedoch sehr breit interpretiert, da er sich nicht nur auf die reine Qualität der Produkte bezieht, sondern auch auf die Qualität sämtlicher Prozesse im gesamten Unternehmen – auch in den Verwaltungsbereichen.

Qualitätsmanagement-Systeme schon weit verbreitet

Die Harmonic Drive AG setzt schon seit Langem auf nachhaltige Qualität: Bereits im Jahr 1995 wurde das QM ins Leben gerufen und sorgt in einem ständigen Verbesserungsprozess dafür, dass die enormen Anforderungen der Branche erfüllt werden können.

Seit der Veröffentlichung der ersten DIN EN ISO 9000 ff. im Jahr 1987 haben QM-Systeme eine weite Verbreitung gefunden. Höhepunkt waren sicherlich die Jahre 1994 bis 1996, in denen viele Unternehmen ihr erstes QM-System einführten. Heute gibt es eine Reihe von branchenbezogenen Normen, als Beispiel seien die Technische Spezifikation DIN EN 9100 (Luftfahrt), die ISO/TS 16949 (Automobilbau), die DIN EN ISO 46001 (Medizintechnik) und die TL 9000 (Telekommunikation) genannt.

Mit Qualitätsmanagement gesetzlichen Regeln und Wettbewerb zuvorkommen

Wer sich nicht schon heute mit der strategischen Ausrichtung seiner zukünftigen QM-Systeme befasst, den zwingen in absehbarer Zeit Gesetze, Vorschriften, Markt, Wettbewerb und Kunden zur Einführung von entsprechend überarbeiteten Ansätzen. Bei diesen müssen neben den „klassischen“ Bereichen Qualität und Umweltschutz auch Komponenten wie Hygiene, Arbeitssicherheit, Risikomanagement, Wirtschaftlichkeit und Gesundheitsschutz betrachtet werden.

Wettbewerbsvorteile entstehen dort, wo das Management nicht auf Insellösungen setzt, sondern die Synergien eines ganzheitlichen Managementsystems nutzt. Ob Qualitätssicherung, Umweltschutz, Arbeitsschutz oder Produktverantwortung – immer geht es darum, Prozesse im Unternehmen zu planen, zu steuern und kontinuierlich zu verbessern, um eine effiziente und qualitätsgerechte Leistung umweltschonend, sicher und verantwortungsbewusst zu erbringen.

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