Energieeffizienz Regelung senkt Energiekosten einer Härterei auf Dauer

Mit einer Parallel-Differenzstrom-Regelung ist es möglich, die Leistungsspitzen, die beim Härten von Metallen auftreten, konstant zu vermeiden. Dies zeigt das Beispiel einer Härterei, die als Dienstleister vom Einsatzhärten bis hin zum Zwischenstufenvergüten eine ganze Palette an Härtungsverfahren anbietet.

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Eine Parallel-Differenzstrom-Regelung ermöglicht es bei dieser Ofenanlage, die auftretenden Stromspitzen zu kappen, ohne dabei den Durchsatz der Härterei zu reduzieren. (Bild: Rene Gaens)
Eine Parallel-Differenzstrom-Regelung ermöglicht es bei dieser Ofenanlage, die auftretenden Stromspitzen zu kappen, ohne dabei den Durchsatz der Härterei zu reduzieren. (Bild: Rene Gaens)

Das Erste, was man beim Betreten der großen, zweigeteilten Werkhalle der Härterei VTN Wilthen GmbH auf der Haut zu spüren bekommt, ist die große Hitze, welche den zahlreichen Ofenanlagen entweicht. Überall verursachen Hunderte Werkstücke wie Zahnräder oder Getriebeteile aus den verschiedensten Metallen lärmende Geräusche, wenn sie über ein Förderband in den rot glühenden Schlund einer langen Bandofenanlage geschoben werden. Aufgeheizt auf mehr als 800 °C, erhalten sie hier die richtige Härte, welche die Werkstücke beim Einsatz in den unterschiedlichsten Industriezweigen benötigen.

Hohe Stromkosten gesenkt

Langjährige Erfahrung sowie ein engagiertes und qualifiziertes Personal sind in Wilthen der Schlüssel für eine versierte Kundenberatung und Prozessauswahl, um Wärmebehandlungsverfahren mit geringstem Energieaufwand bei hoher Qualität durchzuführen. Die ständige Überwachung und Kontrolle der Abläufe während der einzelnen Härtungsprozesse ist dafür eine sehr gute Vorraussetzung.

Dennoch gehören Härtereien wie die Härterei VTN Wilthen GmbH zu den energieintensivsten Betrieben der Metallindustrie. In anderen Unternehmen soll der Stromverbrauch bis zu 80% der gesamten Betriebsmittelkosten ausmachen. Lösungen, diese enormen Kosten zu senken, sind daher sehr willkommen.

Parallel-Differenzstrom-Regelung reduziert die Stromkosten

Prozesse und Verfahren zur Härtung von Stahl und Metallen sind mit einem sehr hohen Energieverbrauch verbunden. In Härtereien verwendete Ofentechnik benötigt einen Tag bis hin zu mehreren Tagen, bis sie betriebsbereit ist. Aus diesem Grund arbeitet das Unternehmen in der Oberlausitz mit einem kontinuierlichen Schichtsystem.

Die anfallenden Energiekosten, einer der Hauptkostenfaktoren, der ständig arbeitsbereiten Maschinenpalette sowie die durch Schichtarbeit anfallenden Personalmehrkosten wie Nacht- und Wochenendzuschläge müssen in einem überschaubaren Rahmen gehalten werden. Ein kleiner, mit elektronischen Bauteilen bestückter Schaltkasten in einem Nebenraum der großen Werkhalle der Härterei VTN Wilthen GmbH beinhaltet dafür die ideale Lösung, die Parallel-Differenzstrom-Regelung Padicon der Dr. Tanneberger GmbH.

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