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Hannover-Messe 2016 Reihenklemmen aus Aluminium statt Kupfer bieten Vorteile

| Redakteur: Stéphane Itasse

Die Leipold Gruppe bringt eine neue Generation von Aluminium-Reihenklemmen auf den Markt. Die Serie ist sowohl für Kupfer- als auch für Aluminiumanschlüsse geeignet, wie der Hersteller auf der Hannover-Messe vom 25. bis 29. April zeigt.

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Mit ihrer neuen RKA-Serie erweitert Leipold sein Komponenten-Portfolio um neun neue Klemmen mit Aluminiumkern für Alu- und Kupferanschlüsse.
Mit ihrer neuen RKA-Serie erweitert Leipold sein Komponenten-Portfolio um neun neue Klemmen mit Aluminiumkern für Alu- und Kupferanschlüsse.
(Bild: Leipold)

Die Aluminium-Reihenklemmen (RKA) sind insbesondere für industrielle Schaltanlagen gedacht. Dort lassen sich heute sowohl Cu- als auch Al-Leiter einsetzen. „Unsere neuen Aluminium-Reihenklemmen besetzen in der Energieverteilung eine Nische mit hohen Qualitätsansprüchen“, sagt Dirk Niestrat, Leiter der Elektrotechniksparte bei der Leipold Gruppe.

Reihenklemmen-Querschnitte bewusst über den üblichen Maßen

Die neuen RKA sind abhängig von der Leiterstärke in neun verschiedenen Ausführungen erhältlich, mit Querschnitten bis zu 50 mm², bis zu 95 mm², bis zu 185 mm² sowie bis zu 300 mm². Dabei geht das Unternehmen bewusst über übliche Querschnitte hinaus. So biete es ausreichend Raum beim Anschließen von Leitern mit Aderendhülse.

Die neue Generation Klemmen der Leipold Gruppe ist kompakt und robust ausgeführt. Alle Typen lassen sich auf Montageplatte oder auch auf das Tragschienensystem TS35 montieren. Ab der Klemmengröße RKA 95 (Anschlussleiter bis maximal 95 mm²) ist bei allen Ausführungen ein Steuerleitungsabgriff serienmäßig integriert. So erleichtern die neuen RKA den Testabgriff durch den Installateur.

Die Konstruktion der neuen Reihenklemmen-Serie folgt dem Grundsatz der einfachen Installation. Ein Durchsteckschutz ist integriert. Ebenso liefert Leipold bei allen Typen die Möglichkeit der Kennzeichnung durch entsprechende Clips. Das gilt auch beim Einsatz der optionalen Staubschutzdeckel. Diese werden dem Leiterquerschnitt angepasst und können nachträglich montiert werden.

Aluminium-Vorteile im Vergleich zu Kupfer nutzen

Mit ihrer Neuentwicklung will Leipold den Umstieg auf den im Vergleich zu Kupfer leichteren und günstigeren Leiterwerkstoff Aluminium mit vorantreiben. So würden beispielsweise die USA, Osteuropa oder Skandinavien in der Energieverteilung zu einem Großteil auf Aluminium setzen, in Deutschland liege aber noch viel Potenzial.

„Während Anwendungen mit großen Kabelquerschnitten zum Beispiel in der Windkraft bereits heute mehrheitlich die Aluminiumvorteile nutzen, sehen wir zunehmend einen Trend bei der Verdrahtung kleinerer Querschnitte“, sagt Niestrat. Dank des Alu-Kerns sind die neuen Reihenklemmen von Leipold leichter als herkömmliche Systeme. Sie eignen sich daher nicht nur für Windkraft, sondern ebenso für alle Industrieanlagen.

Carl Leipold auf der Hannover-Messe 2016: Halle 12, Stand C39

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