Live auf der K 2022

Ressourcenschonendes Spritzgießen von Medizinprodukten im Reinraum

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Smarte Funktion minimiert Ausschuss beim Spritzgießen

Für eine weitere Optimierung der Herstellkosten sorgt die Maschinenfunktion „APCplus“. Die „intelligente“ Maschinenfunktion gleicht nämlich äußere Einflüsse auf die Formteilqualität beim Spritzgießprozess unter klaren Eingriffstoleranzen sicher aus. Der Anwender profitiere von einer konstant hohen Bauteilqualität, denn die Funktion übernehme durch ein vordefiniertes Prozessfenster das sonst manuelle Nachjustieren von Parametern. Damit lässt sich der Ausschuss auf ein Minimum reduzieren, wie Kraus-Maffei verspricht. Das optimiert den Materialverbrauch und senkt die Kosten pro Bauteil zusätzlich. Darüber hinaus bietet die „APCplus“-Funktion auch eine lückenlose Dokumentation der Materialqualität, was größere Schwankungen frühzeitig erkennen lässt.

Günstige Kunststoffteilefertigung mit Energiesparkonzepten

In Zeiten steigender Energiepreise wird klar, dass immer energieeffizienter gefertigt werden muss. Die vollelektrische PX 200-1400 ist durch ihre Ausstattung auf Energiesparen aber genau darauf getrimmt, betont der K-Aussteller. Denn außer dem Hydraulikaggregat in Servoausführung und dem Rekuperationssystem zum Rückführen von Bremsenergie, verfügt die PX über die sogenannten Eco-Pac-Isolierungsbänder am Spritzaggregat. Sie stabilisierten das Temperaturprofil und erhöhten so die Prozessstabilität. Die Aufwärmzeit reduziert sich um bis zu 30 Prozent, wie es dazu heißt.

Noch mehr Energie einsparen ließe sich mit der vollständig in die Maschinensteuerung MC6 integrierten Werkzeugkühlung Orca, die der Krauss-Maffei-Partner Jurke Engineering beisteuert. Denn im Gegensatz zu einer herkömmlichen Wasserbatterie misst das System Durchflussgeschwindigkeit und -menge per Ultraschall, was von außen, also ohne Kontakt zum Medium, funktioniert. Der Orca-Verteilerblock hat folglich keine Querschnittsverengungen durch die das Kühlmedium beim Messen hindurch muss. Druckverluste, die sonst stören, werden so minimiert, erklären die Spezialisten. Die Energieeffizienz verbessert sich, die Zykluszeit sinkt und die produzierte Stückzahl pro Stunde steigt, zählt Krauss-Maffei die Vorteile davon auf.

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