Automatisierung

RFID-Automatisierungslösung flexibilisiert Stanzreste-Transport

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IWLAN und RFID schaffen Durchblick

Entscheidend für die Transparenz und Flexibilität der neuen Lösung waren laut Michael Anhäuser, Projektleiter der Heldele GmbH, jedoch die Identifikation der Loren und die Kommunikation zwischen den Steuerungskomponenten im Schaltkasten auf dem Fahrwagen und der Hauptsteuerung. Zur Erkennung wurden alle 23 Loren mit einem scheckkartengroßen RFID-Transponder Simatic RF360T (Bild 3) bestückt, der auf einem Kunststoffabstandshalter und vor mechanischer Zerstörung gut geschützt in einer Vertiefung montiert ist.

Durch die hohe Schutzart IP67 sind die Transponder prädestiniert für den rauen Industrieeinsatz, wie hier unter ständigem Einfluss von Ölen und Schneidmitteln. Die relativ große Antenne der gewählten Scheckkarten-Transponder erhöht die Reichweite und ermöglicht größere Leseabstände, stellt also geringere Anforderungen an die Positioniergenauigkeit. Gegenstück am Fahrwagen ist das RFID-Lesegerät Simatic RF380R (Bild 4), das aus einer Entfernung bis zu 10 cm berührungslos die im Transponder gespeicherte Identifikationsnummer ausliest und mit den Vorgaben abgleicht. Das Lesegerät ist über eine Anschaltbaugruppe ASM 456 via Profibus in den mitfahrenden Steuerungsverband eingebunden.

„Die anfänglichen Bedenken wegen der rauen, metallischen Umgebung haben sich schnell als unbegründet erwiesen“, sagt der für die Wartung und Instandhaltung der elektrischen Systeme Verantwortliche, Günter Schäfer. „Das diesbezüglich besonders herausgeforderte RFID-System läuft seit der Inbetriebnahme sehr stabil und zuverlässig.“

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