Rennen der Rüstungsriesen Rheinmetall interessiert sich auch für Marinewerft in Kiel

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Deutschlands größter Rüstungskonzern Rheinmetall aus Düsseldorf ist, wie jetzt bekanntwurde, in das Rennen um die Kieler Marinewerft German Naval Yards eingestiegen ...

Noch ist die Kieler Marinewerft German Naval Yards unter französischer Kuratel. Doch sowohl der U-Boot-Bauer TKMS als ganz aktuell auch der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall haben bereits Angebote abgegeben. Die Frage ist nun, wer das Rennen macht ...(Bild:  German Naval Yards)
Noch ist die Kieler Marinewerft German Naval Yards unter französischer Kuratel. Doch sowohl der U-Boot-Bauer TKMS als ganz aktuell auch der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall haben bereits Angebote abgegeben. Die Frage ist nun, wer das Rennen macht ...
(Bild: German Naval Yards)

„Wir haben ein unverbindliches Angebot abgeben, um German Naval Yards zu kaufen“, bekundet Rheinmetall-Chef Armin Papperger bei einer Analysten-Telefonkonferenz, wie die dpa meldet. Er bezog sich dabei auf die Kieler Werft, die bisher zur französischen Werftengruppe CMN Naval gehört. Man will demnach Rheinmetalls Werftkapazitäten ein Stück erweitern. Nun beginne eine Datenanalyse (Due Diligence), um danach gegebenenfalls ein verbindliches Angebot abzugeben, wie es weiter heißt. Erst seit Kurzem ist Rheinmetall bekanntlich auch Schiffsbauer, weil der Konzern die Marinesparte der Bremer Werftengruppe Lürssen übernommen hat, was Ende Februar geschah. Nun greift die Waffenschmiede also nach der nächsten Werft. Für die interessiert sich aber leider auch der Konkurrent TKMS, der, wie zu erfahren ist, ebenfalls bereits ein Angebot abgegeben hat. Der bekannte U-Boot-Bauer und German Naval Yards teilen sich in Übrigen eine Werftfläche in Kiel. Bei German Naval Yards waren im August 2025 rund 400 Beschäftigte tätig.

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