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Wichtig ist, jeden Schritt gleichermaßen in den Gesamtzusammenhang des Projekts und des Unternehmens zu stellen. Dies verdeutlicht dann auch der Leitung die Komplexität der Aufgaben und die Vielzahl an Schnittstellen zu anderen Akteuren.
Durchdachtes Ineinandergreifen bei konkreten Projektaufträgen
Die Projektvorbereitung entscheidet über den Erfolg des Gesamtvorhabens. Daher müssen zentrale Aspekte bereits in der Strategie- und Implementierungsphase durchdacht und für die praktische Umsetzung bearbeitet werden. So werden Risiken früh thematisiert und häufig unzureichend konkretisierte Projektaufträge eng gefasst. Im Rahmen einer Strategieentwicklung sind fünf Bereiche mit jeweiligen Unteraufgaben zu bearbeiten:
- 1. 1. Festlegung von Erfolgsfaktoren
- Strategiekongruenz (Passt ein Projekt zur Gesamtstrategie?)
- klarer Projektauftrag (Entwicklung von Messgrößen und Bekenntnis der Führung)
- frühe Einbindung der Führungsebene künftiger Nutzer
- Kontinuität dadurch, dass der Entwickler der Projektstrategie später auch für den Anlauf verantwortlich ist
- messbares Zielsystem und Anspruch an Lösungsqualität.
- 1. 2. Projektstruktur
- Zusammenziehen der Projektbeteiligten in einem Team
- Organisation mit Festlegung bezüglich Führung, Verantwortlichkeiten und Entscheidungsbefugnissen
- Klare Schnittstellen zwischen Projektorganisation (Projekthaus) und Primärorganisation.
- 1. 3. Kommunikation
- Imageaktivitäten und Public Relations intern und extern.
- 1. 4. Stakeholder
- Einbindung von Öffentlichkeit, Gesellschaftern, Projektmitarbeitern, Betriebsrat und anderen Unternehmensteilen.
- 1. 5. Organisation und Menschen
- umsichtige Teamzusammenstellung (wichtig: Praxiserfahrung, Motivation, Methodenwissen, soziale Kompetenz, Branchenkompetenz im speziellen Anwendungsbereich)
- gute Vernetzung des Projektleiters des Bauherren
- hervorragende Qualifikation der Projektleiter auf Seiten der externen Lieferanten.
Ergänzt werden die Bereiche um Standardaspekte des Projektmanagements. So ist die Struktur auf die Schaffung überschaubarer Aufgaben mit klaren Schnittstellen (Bild 3) und realistischen Terminen sowie auf die Sicherstellung kurzer Entscheidungswege auszurichten.
Vorgaben für das Logistikprojekt werden regelmäßig überwacht
Die im Rahmen eines Kick-off-Meetings definierten Vorgaben werden zwecks regelmäßiger Statuskontrolle in Jour fixe überwacht. Des Weiteren gilt es, permanent das Berichtswesen und Kostencontrolling sowie die Nachtragsforderungen und lückenlose Dokumentation im Auge zu behalten. Zu den ersten und zugleich wichtigsten Aufgaben gehört die Terminplanung (Bild 4). Es gilt, realistische Zeitvorgaben festzulegen.
Die Praxis zeigt, dass Termine oft zu eng gesetzt sind, was Rückschlüsse auf Schwächen in der Strategiephase zulässt. Schieflagen bei Terminen bewirken mit zunehmender Projektlaufzeit enger werdende Realisierungszeiten, will man Abschlusstermine halten.
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