Logistikprojekte

Richtiger Ablauf bestimmt Erfolg von Logistikprojekten

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Top-down-Strategieentwicklung hat Situation nachhaltig verbessert

Ein Praxisbeispiel verdeutlicht die Notwendigkeit eines fein geplanten Vorgehens und durchdachten Ineinandergreifens der Abläufe eines Logistikprojekts durch das Projektmanagement. Die Supply Chain eines mittelständischen Unternehmens aus der Metallbranche in Süddeutschland war gekennzeichnet durch eine für Kunden nicht zufriedenstellende Lieferfähigkeit und -zuverlässigkeit. Folge: Servicestützpunkte reklamierten eine nicht ausreichende Bestandsverfügbarkeit von A-Produkten bei gleichzeitig zu hohen Beständen an B- und C-Produkten. Zugesagte Verfügbarkeitstermine waren nicht zuverlässig einzuhalten, wodurch neben der Unzufriedenheit der Kunden Hektik und Probleme bei Lieferterminklärungen die tägliche Arbeit bestimmten.

Die Unternehmensleitung entschied, dass zur nachhaltigen Verbesserung der Situation eine Strategie „top-down“ zu entwickeln sei, die für alle Bereiche klare Umsetzungsvorgaben und sogenannte Leitplanken zur Ausgestaltung vorsah. Diese Supply-Chain-Strategie war als segmentierte Bevorratungsstrategie zu bezeichnen: A-Produkte waren demnach mit einer maximalen Verfügbarkeit als Bestand vorzuhalten, während B- und C-Produkte mit einer vordefinierten, produktspezifischen Wiederbeschaffungszeit zuverlässig an den Kunden geliefert werden sollten. Das Unternehmen erwartete klar ableitbare Maßnahmen, die entlang der Lieferkette strategisch und operativ umzusetzen waren.

Die nicht zufriedenstellende Situation bei der Struktur und die Vorgabe einer nachhaltigen Kostensenkung entlang der gesamten Lieferkette des Unternehmens erforderten eine konsequente Überprüfung der Istzustände sowie eine unternehmensweit gültige Strategiedefinition. Diese sollte das Unternehmen künftig in die Lage versetzen, zügig Verbesserungen der Lieferfähigkeit bei optimierten Beständen und minimalen Kosten zu erreichen.

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