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„Die positive Werkzeuggeometrie und die tiefen Spankammern sichern die effiziente Spanabfuhr und ermöglichen hohe Vorschübe“, erläutert Danielczick. Zudem ermöglichten die Werkzeuge lange Standzeiten. Ausschlaggebend dafür seien Diamantbeschichtungen auf speziellen Hartmetallsubstraten oder oder Schneidstoffe aus polykristallinem Diamant (PKD).
Gemeinsam treiben Krauss-Maffei und LMT die spanende Endbearbeitung von CFK-Bauteilen voran. Derzeit laufen verschiedene Versuchsprojekte mit Automobilherstellern, Zulieferern und weiteren Projektpartnern.
„Wir blicken bereits auf erste Erfolge zurück. Die eingesetzte Robotertechnologie sorgt bei allen wichtigen Fertigungsparametern wie Taktzeit, Bauteilqualität und Bauteilkosten für massive Verbesserungen im Vergleich zur Wasserstrahltechnik“, sagt Rommelfanger.
Niedrige Wartungskosten verbessern Wirtschaftlichkeit der Endbearbeitung
So werden abrasive Bearbeitungsrückstände und Bauteildelaminationen vermieden. Die Oberflächengüte sei insgesamt sehr hoch. Zugleich sinkt der Energieverbrauch der Produktion.
Hohe Standzeiten und niedrige Wartungskosten verbessern die Wirtschaftlichkeit der Endbearbeitung. Im Vergleich zur Wasserstrahltechnik und zu NC-Maschinen sind laut Rommelfanger die Investitionskosten für die Anlagen deutlich niedriger.
Weitere Erfolgsfaktoren werden in Roboterkonstruktion und der Hochleistungsspindel gesehen. So vergleicht Rommelfanger die Steifigkeit des Roboters mit der einer Hochgeschwindigkeits-Bearbeitungsmaschine. Dazu gehört, dass das Gesamtsystem über eine stabile und vibrationsfreie Bauteilaufnahme verfügt. Zudem kommen moderne Softwaresysteme zur 3D-Programmierung und Simulation zum Einsatz.
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