Gesucht und gefunden! Robotik und additive Fertigung ergänzen sich perfekt

Quelle: Messe Erfurt 5 min Lesedauer

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Robotik für die additive Fertigung (Additive Manufacturing = AM) und AM-Robotik stehen bald im Mittelpunkt des VDMA-Forums „AM4industry – Using & Enabling Robotics auf der Rapid.tech 3D 2025.

Mitte Mai öffnet die 3D-Druck-Messe Rapid.tech 3D wieder ihre Tore. Die Messe Erfurt ist der Veranstalter und umreißt hier schon mal, was die Besucher in Sachen Foren und Parallel-Events zu erwarten haben ...(Bild:  Messe Erfurt)
Mitte Mai öffnet die 3D-Druck-Messe Rapid.tech 3D wieder ihre Tore. Die Messe Erfurt ist der Veranstalter und umreißt hier schon mal, was die Besucher in Sachen Foren und Parallel-Events zu erwarten haben ...
(Bild: Messe Erfurt)

Das Zusammenspiel von 3D-Druck und Robotik ist das Thema des diesjährigen Forums der VDMA-Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing auf der Rapid.tech 3D, wie die Messe Erfurt informiert. Unter der Überschrift „AM4industry – Using & Enabling Robotics“ berichten Fachleute aus Industrie und Forschung am 13. Mai 2025 über die neuen Potenziale, die dank der Kombination aus 3D-Druck und Robotik entstehen. VDMA Additiv Manufacturing ist übrigens erneut der ideelle Träger Messe.

Die additive Fertigung als verbindendes Element

Klebriger Kuchenteig, aus Kunststoff gespritzte Blumentöpfe und gefräste Metallteile haben auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun, wie man liest. Doch die Additive Manufacturing kann dafür als das verbindende Element gelten. Denn gedruckte Werkzeuge optimieren sowohl die Teigverarbeitung, die Handhabung von Kunststoffteilen als auch die Bauteilfertigung in der Werkzeugmaschine. Diese und weitere Beispiele stehen im Mittelpunkt des VDMA-Fachforums, um auf die Details zu kommen. Zum einen stellten die Referenten dar, wie Robotertechnik dazu beitragen könne, additive Prozesse zu optimieren. Zum anderen demonstrierten sie, wie die additive Fertigung die Produktionsabläufe verbessere. „Das Informationsangebot geht dabei querbeet durch viele Branchen – von der Verpackungs- und Lebensmittelindustrie über die Kunststoffverarbeitung bis hin zur Metallbearbeitung“, so Rainer Gebhardt, AM-Experte beim VDMA und verantwortlich für die inhaltliche Ausrichtung des Forums.

Stützstrukturen können automatisch entfernt werden

Wenn es um die Entfernung der für die Herstellung nötigen Stützstrukturen nach dem 3D-Drucken geht, dann kam man bei Metallkomponenten bisher um Flex oder Meißel oft nicht herum, heißt es. Die Gefahren bei dieser manuellen Arbeit heißen Fehler, Zeitverlust und hohe Kosten. Doch Toolcraft hat eine Alternative zur maschinellen Entfernung der Stützstrukturen entwickelt, wie man betont. Diese soll sich optimal an industrielle Anforderungen anpassen lassen. Die Methode wird auf dem Forum vorgestellt. Und dem Robotikeinsatz zur Industrialisierung additiver Fertigungsabläufe widmet sich der Vortrag vom Fraunhofer-IAPT und Siemens. Die beiden Referenten nehmen sich dazu den kompletten End-to-End-Datenfluss in der Systemprogrammierung vor – von der Datengenerierung bis zur nahtlosen Echtzeitintegration in industrielle Anwendungsfälle. Der Hintergrund des Themas sei aber nicht nur die Automatisierung und Verbesserung bestehender 3D-Druck-Prozesse, sondern die Generierung von Synergien durch neue Denk- und Herangehensweisen.

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