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Robotik und additive Fertigung ergänzen sich perfekt

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Roboter packen mit 3D-Druck-Greifern präzise zu

Im zweiten Teil des Forums demonstrieren Industrievertreter, wie per additiver Fertigung hergestellte Greifersysteme und Werkzeuge für Roboter Produktionsprozesse effizienter gestaltet können, so die Messe Erfurt. Für diesen Themenblock habe es sogar recht zahlreiche Vortragseinreichungen von Unternehmen gegeben, die ihre Anwendungen präsentieren wollten. Die große Resonanz zeigt, welche Potenziale in diesem Bereich liegen und branchenübergreifend gehoben werden können, merkt Gebhardt an.

Designoptimierte, individuell anpassbare Werkzeuge für die Verpackungsmittelindustrie sind etwa ein Thema eines weiteren Siemens-Vortrags und von Schubert Additive Solutions. Experten von K3D Metal Additive Manufacturing Additive Industries berichten über die Nutzung von AM-gefertigten Werkzeugen für die Lebensmittelindustrie, mit denen etwa die Teigverarbeitung verbessert und die anschließende Werkzeugreinigung erleichtert wird.

Ujd neuartige additive multimateriale Greifer für die Automatisierung des Spritzgießprozesses werden von Arburgadditive vorgestellt. Ein Beispiel ist ein Entnahmemodul für Kunststoff-Blumentöpfe. Der aus zwei Komponenten bestehende Greifer wird durch die additive Fertigung nicht nur leichter! Denn in ihm können außerdem wesentliche Handhabungsfunktionen integriert werden, sodass das gesamte Entnahme- und Handlingsystem kompakter und günstiger wird.

Das leisten AM-Greifer für Robotik und Zerspanung

Mit individualisierten Greifersystemen für die automatisierte Großserienproduktion in der Metallindustrie befassen sich dann zwei weitere Vorträge. Der Referent von Lightway macht an einem Praxisbeispiel den gesamten Entwicklungsprozess von der Konstruktion über die Fertigung bis hin zum einsatzbereiten Bauteil klar. Der Fokus liege dabei nicht nur auf der Optimierung bestehender Prozesse. Die AM-basierten Systeme eröffneten nämlich durch ihre Flexibilität und Kosteneffizienz neue Perspektiven für Robotik und Zerspanung. DMG Mori stellt dazu ebenfalls Automatisierungssysteme für die Großserienzerspanung von Metallteilen vor, die mittels additiv gefertigter Greifer möglich werden. Man zeige etwa auf, wie die Anpassungsfähigkeit des 3D-Drucks die Zeit bis zur Markteinführung drastisch verkürze könne und gleichzeitig dynamische Produktionsanforderungen zu unterstützen vermöge.

Im abschließenden Plenum geht es dann beispielsweise um die Frage, welche weiteren AM-Anwendungen es außer Greifersystemen für den Bereich Robotik gibt. Die Teilnehmer haben darüber hinaus die Möglichkeit, ihre Anmerkungen und Fragen direkt mit den Referenten zu diskutieren.

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