Tieferer Griff in die Taschen Die vbw hat Bedenken wegen teurer werdenden Rohstoffen

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Nach Berechnung der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) haben die Rohstoffpreise auf den Weltmärkten fast wieder ihr Rekordhoch von 2021 erreicht ...

Verteuerungsrolle rückwärts! Der vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt berichtet, dass die Rohstoffpreise soweit teurer wurden, dass sie das Preisniveau von 2021 wieder erreicht haben. Hier ein Blick auf die derzeitige Lage.(Bild:  (c) Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten)
Verteuerungsrolle rückwärts! Der vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt berichtet, dass die Rohstoffpreise soweit teurer wurden, dass sie das Preisniveau von 2021 wieder erreicht haben. Hier ein Blick auf die derzeitige Lage.
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Außer Öl und Gas haben sich in den vergangenen Monaten nahezu alle Metalle erheblich verteuert, wie die vbw analysiert hat. Das Preisniveau sei so hoch, wie zuletzt vor fünf Jahren. „Der Iran-Krieg befeuert diese Entwicklung zusätzlich“, stellt der vbw-Hauptgeschäftsführer, Bertram Brossardt, zur Situation fest. Kaum eine Branche bleibe demnach von den Preissteigerungen verschont. Den größten Preisanstieg verzeichneten im Lauf des ersten Quartals übrigens die Edelmetalle (ein Plus von über 34 Prozent) – und das, obwohl Gold und Silber im Laufe des März wieder günstiger wurden. An zweiter Stelle folgten seltene Erden (Preisanstieg von 29,3 Prozent). Dafür sind laut vbw aber hauptsächlich die Exportkontrollen der chinesischen Regierung verantwortlich, die bekanntlich den Großteil des Weltmarkts für die seltenen Erden kontrolliert. Industriemetalle verteuerten sich in diesen Zeiten um 14,3 Prozent. Auffällig sei, dass Lithium um über 80 Prozent teurer wurde, Wolfram sogar um über 130 Prozent. Man glaubt, dass das daran liegt, dass Ersteres unter anderem für Elektroautobatterien benötigt wird und Wolfram für KI-Chips und Rüstungsgüter, deren Nachfrage ja derzeit boomt.

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