Nächster Auftakt gelungen Die Rapid.tech 3D 2026 überzeugt schon am ersten Tag

Quelle: Messe Erfurt 4 min Lesedauer

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In ihrer 22. Auflage begeisterte die Rapid.tech 3D schon am Starttag mit innovativen Entwicklungen rund um die additive Fertigung, wie der Veranstalter, die Messe Erfurt, melden kann ...

Vom 5. bis zum 7. Mai findet in Erfurt die Rapid.Tech 3D 2026 statt, bei der man die ganze Welt der additiven Fertigung in Kunststoff und Metall erleben kann. Schon der erste Messetag hat laut Veranstalter nichts zu wünschen übriggelassen ...(Bild:  Messe Erfurt)
Vom 5. bis zum 7. Mai findet in Erfurt die Rapid.Tech 3D 2026 statt, bei der man die ganze Welt der additiven Fertigung in Kunststoff und Metall erleben kann. Schon der erste Messetag hat laut Veranstalter nichts zu wünschen übriggelassen ...
(Bild: Messe Erfurt)

Am 5. Mai öffneten sich auf dem Erfurter Messegelände wieder die Tore für die nächste Ausgabe der Rapid.Tech 3D, bei der es rund ums Thema additive Fertigung geht. Gleich zu Beginn starteten auch schon die ersten Short Courses, mit denen die Messe ihr Angebot um das Thema zertifizierte Weiterbildungen erweitert hat, wie man erfährt. Die wachsende Bedeutung der additiven Fertigung in der Industrie betonte etwa Prof. Dr. Christian Seidel am Anfang des Kongresses. Er spannte den Bogen von seinen persönlichen Erlebnissen seiner ersten Teilnahme an der Rapid.Tech 3D vor 14 Jahren, bis hin zu seiner Ernennung zum Beiratsvorsitzenden, was eine charmante Parallele zur Entwicklung der Veranstaltung bedeutete. Und Alexander Jakschik, Vizepräsident beim VDMA und Vorstand der ULT AG machte deutlich, dass Europa – und insbesondere Deutschland – im Bereich der Forschung und Entwicklung rund um die additive Fertigung respektive des 3D-Drucks weiterhin ein wichtiger Standort ist. Europa verfüge nicht zuletzt auch über die notwendigen Kompetenzen und Ressourcen, um im Umfeld dieser Fertigungstechnik maßgeblich Akzente setzen zu können. Colette Boos-John schließlich, Thüringer Ministerin für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum, lobte die beständige Wirkung und Vorreiterrolle dieser besonderen Messe.

Das fachliche Geschehen auf der Rapid.Tech 3D 2026

Stefan Zeier von GKN Powder Metallurgy eröffnete die Veranstaltung mit seinem Keynote-Vortrag zum Thema „Fortschrittliche Technologieindustrialisierung – eine Erfolgsgeschichte vom Metallspritzguss zum Metallbinder-Jetting in Thüringen“, womit der fachliche Teil der Konferenz seinen Anfang nahm. Er wies auf die Bedeutung des wirtschaftlichen Nutzens neuer Technologien hin. Die Wichtigkeit dieses Themas verdeutlichte auch die Panel Diskussion „Exzellenz durch additive Fertigung“ unter der Leitung von Dr. Özlem Weiss, wobei auch die Finalisten des in diesem Jahr erstmals ausgeschriebenen Exzellenzpreises mit dabei waren. Der Preis würdigt besonders die praktische Umsetzung additiver Fertigungsmethoden in industriellen Anwendungen. Eine Technical Deep Dive Tour lieferte außerdem Einblicke, wie unterschiedlichste Anforderungen in der additiven Fertigung bewältigt werden und wie Grenzen der konventionellen Fertigung durch den 3D-Druck erweitert werden können. Dabei stehen Experten direkt an den Ausstellungsständen Rede und Antwort, um den Blick auf die Möglichkeiten der additiven Fertigung zu öffnen und/oder zu erweitern.

Additive Fertigung bringt die Mobilität in Schwung

Das Forum Automotive & Mobility widmete sich am ersten Kongresstag verschiedenen Anwendungsszenarien, die von großformatigen additiv gefertigten bis hin zu technisch hoch anspruchsvollen Komponenten in Hybridbauweise reichen. Die Vorträge machten die Bedeutung der richtigen Prozessauswahl einmal mehr deutlich. Denn für die jeweiligen Anwendungsszenarien müssen auch die am besten dazu geeignete Verfahren genutzt werden. Das Beispiel einer gesamten Frontverkleidung für den Schienenverkehr, die es übrigens auch unter die Finalisten des Exzellenzpreises geschafft hat, beweist, dass große Bauteile ganz andere Anforderungen mit sich bringen als beispielsweise additive gefertigte Hybridbauteile, bei denen etwa Metallkontakte mit Kunststoff zu funktionalen Einheiten verschmolzen sind. Dabei reiche die Bandbreite von Schienenfahrzeugen bis zur persönlichen Mobilität mit Fahrrädern.

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