Umlauflager

Rotierende Regale bringen Dynamik ins Lager

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Paternoster bieten gute Raumausnutzung

Paternoster zeichnen sich vor allem durch eine gute Raumhöhenausnutzung aus und sind oft für kleine Gebinde oder Behälter unterteilbar. Auch Tower-Systeme empfehlen sich durch ihre gute Raumausnutzung und oft durch die Möglichkeit der Lagerplatzoptimierung durch eine automatische Höhenmessung des Lagergutes. Karusselle eignen sich vor allem für Gebäude mit langen Gängen. Das Zusammenspiel mehrerer Karusselle mit einer Pick-to-Light-Entnahme empfiehlt sich dort, wo schnelles Kommissionieren angesagt ist.

Hänel bietet klassische Paternoster-Umlaufregale an, die Rotomaten. Dabei handelt es sich um vertikale Lagerlifte mit Höhenoptimierung, die sogenannten Lean-Lifte, sowie die 3-Achs-Lagerlifte des Typs Multi-Space, die in Höhe und Breite modular ausbaubar sind. Der Lean-Lift nutzt, ähnlich wie ein Hochregallager, vorhandene Raumhöhen, lagert die Teile aber ohne Raumverlust höhenoptimiert ein. Dadurch entsteht ein Maximum an Lagerkapazität.

Durch eine automatische Höhenoptimierung erlaubt der Lean-Lift eine Eingelagerung ohne Raumverlust. Zudem bietet er eine hohe Belastbarkeit von bis zu 1000 kg pro Container bei einer Gesamtkapazität von 60 t.

Bei Dexion hat der Kunde die Wahl zwischen Vertikal-Umlaufregalen, also Paternostern, Tower-Systemen wie Liften sowie Horizontal-Umlaufregalen in Form von Karussellanlagen, umreißt Edgar Mölcher, verantwortlich im After-Sales-Bereich der Dexion GmbH in Laubach, das Angebot seines Unternehmens.

Die meisten Umlauf-Systeme bringen die Ware zum Mann

Die dynamischen Lagerlösungen von Kardex sind vor allem der „Megamat“ im vertikalen Bereich und das „Horizontal“. Tobias Laxa, Produktmanager bei der Kardex Deutschland GmbH in Neuburg a.d.Kammel, beschreibt, was es mit den Systemen auf sich hat: „Der Megamat ist ein automatisiertes vertikales Umlaufregal, das nach dem Paternosterprinzip für Waren mit hoher Zugriffshäufigkeit konzipiert wurde.“

Jeder Megamat-Paternoster, so Laxa weiter, könne auch als Stand-alone-System eingesetzt oder bei Bedarf zu einem Verbundsystem erweitert werden. Der Megamat eignet sich vor allem für die Kleinteileorganisation: Von der kleinsten Schraube bis zum großen, mehrteiligen Gerätesatz oder Werkzeug lassen sich darin nahezu alle erdenklichen Gegenstände platzsparend und geschützt lagern oder bereitstellen.

„In einem mittelgroßen Unternehmen aus der Elektronik-Branche“, nennt Laxa ein Anwendungsbeispiel, „ist ein vielfältiges Kleinteilelager durch sechs Megamaten ersetzt worden. Durch diese Umstellung und Reorganisation konnte der Betrieb unter anderem auch wesentlich einfacher seine Qualitäts-Management-Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 verwirklichen.“

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