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Scheugenpflug

Rührstation verarbeitet auch zähe Vergussmassen wirtschaftlich

| Redakteur: Peter Königsreuther

Für Vergussaufgaben mit hohem Materialverbrauch steht nun eine Variante der Scheugenpflug-Fassrührstation zur Verfügung. Die Anlage erlaube eine direkte Förderung des Vergussmaterials zum Dosierer, ohne dass eine Zwischenaufbereitung erforderlich sei.

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Außer einer blasenfreien Aufbereitung aus 200-l-Fässern unter Vakuum erlaubt diese neue Fassrührstation von Scheugenpflug, wie es heißt, auch eine direkte Versorgung des Dosierers mit Vergussmedium (auch Klebstoffe), ohne dass eine zusätzliche Materialaufbereitung nötig ist.
Außer einer blasenfreien Aufbereitung aus 200-l-Fässern unter Vakuum erlaubt diese neue Fassrührstation von Scheugenpflug, wie es heißt, auch eine direkte Versorgung des Dosierers mit Vergussmedium (auch Klebstoffe), ohne dass eine zusätzliche Materialaufbereitung nötig ist.
(Bild: Scheugenpflug)

Die neue Fassrührstation soll etwa in der Elektronikindustrie, im Automobilbereich oder der Energietechnik ihre Einsatzfelder finden. Aufgaben, bei denen sehr große Mengen an Klebstoff oder Vergussmaterial verarbeitet werden müssen, sind in diesen Branchen, wie es heißt, immer öfter zu lösen. Das ist beispielsweise bei Applikationen im Bereich der E-Mobilität oder bei der Fertigung von Solarumrichtern der Fall, wie Scheugenpflug anmerkt. Für solche Vergussaufgaben habe man nun die Fassrührstation im Programm, mit der sich große Mengen an selbst nivellierenden Medien blasenfrei aufbereiten und fördern ließen.

Stellfläche, Zeit und Kosten sparen

Außer einer blasenfreien Aufbereitung aus 200-l-Fässern unter Vakuum erlaubt diese Anlage auch eine direkte Versorgung des Dosierers mit Vergussmedium, ohne dass eine zusätzliche Materialaufbereitung durch das A310-System erforderlich ist, präzisiert der Hersteller. Diese Funtkionsweise verringere nicht nur die benötigte Stellfläche, sondern spare auch Zeit und Kosten. Auch bei der direkten Förderung des Materials zum Dosierer ist laut Scheugenpflug ein Verguss unter Vakuum bis 100 mbar möglich. Damit stelle die neue Fassrührstation besonders für einfache Vergussaufgaben mit einem hohen Medienverbrauch ein wirtschaftliches und prozesssicheres System dar.

Förderung von höherviskosen Materialien

Die neue Variante des Fördersystems wurde mit einer Exzenterschneckenpumpe ausgestattet, welche die angesprochene direkte Speisung des Dosierers mit Vergussmaterial ermöglicht. Die Förderleistung liegt bei bis zu 3 l/min pro Komponente, so Scheugenpflug. Gleichzeitig erweitere die Exzenterschneckenpumpe das Einsatzspektrum der Anlage: Mit dem neuen Modell könnten nun auch Medien mit einer Viskosität bis 70.000 mPas prozesssicher verarbeitet werden. Durch beständige Zirkulation, heißt es weiter, wird einer Sedimentation der enthaltenen Füllstoffe in den Leitungen zudem effektiv vorgebeugt. So stehe das verwendete Vergussmedium auch nach Produktionspausen oder längeren Fertigungsunterbrechungen – beispielsweise am Wochenende – mit der gleichen, hohen Qualität zur Weiterverarbeitung zur Verfügung. Für hohe Benutzerfreundlichkeit sorge die Anlagensteuerung SCP210. Sie vereinfacht laut Hersteller die Überwachungs-, Wartungs- und Analyseaufgaben und unterstützt den Bediener hinsichtlich eines fehlerfreien und schnellen Fertigungsablaufs.

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