Mehr zu erwarten! HKM-Übernahme stimmt Salzgitter AG positiv für 2026

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Salzgitter hat nach dem ersten Halbjahr und der Komplettübernahme der Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) seine Jahresprognosen angehoben. Hier die Zahlen ...

Es läuft! Der Stahlkonzern Salzgitter hat die Zahlen für das zweite Quartal 2026 vorgelegt. Daraufhin legten die Aktien zu. Lesen Sie hier, wie es momentan bei den Niedersachsen aussieht ...(Bild:  J. Serdenkow)
Es läuft! Der Stahlkonzern Salzgitter hat die Zahlen für das zweite Quartal 2026 vorgelegt. Daraufhin legten die Aktien zu. Lesen Sie hier, wie es momentan bei den Niedersachsen aussieht ...
(Bild: J. Serdenkow)

Das bereinigte Satzgitter-Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) für 2026 taxiert der Vorstand des Konzerns nun im Bereich von 725 bis 825 Millionen Euro (statt bisher 625 bis 725 Millionen). Einen mittleren 2-stelligen Millionenbetrag begründete das Management mit der Konsolidierung des Zukaufs der HKM. Die Salzgitter-Aktie hatte nach der Mitteilung noch vor dem Wochenende um knapp vier Prozent gewonnen und Anfang der Woche um weitere 1,6 Prozent. Die Analysten haben sich mal wieder verschätzt. Beim Umsatz visiert der Stahlhersteller nun rund zehn Milliarden Euro an – eine halbe Milliarde mehr als bisher gedacht. Der HKM-Zukauf steuere wohl einen mittleren 3-stelligen Millionenbetrag bei. Das Ziel für den bereinigten Vorsteuergewinn erhöhte man ebenfalls. Nun peilen die Niedersachsen dafür 325 bis 425 Millionen Euro an. Das sind jeweils 125 Millionen Euro mehr als zuletzt geplant.

Salzgitter verdient im Kerngeschäft konstant

Im ersten Halbjahr blieb der Außenumsatz von Salzgitter mit 4,6 Milliarden Euro leicht unter dem Vorjahreswert, wie es auf Basis vorläufiger Zahlen heißt. Der operative Gewinn (Ebitda) stieg hingegen deutlich (von 117 auf 459 Millionen Euro). In den Ergebnissen sei auch ein gestiegener Beitrag der Beteiligung Aurubis enthalten. Der Kupferkonzern trug nämlich 193 Millionen Euro in der sogenannten Rechnungslegungsmethode „at equity“ bei – ein Jahr zuvor waren es nur 72 Millionen Euro gewesen. Nach Expertenberechnungen hat das Unternehmen im zweiten Quartal in seinem Kerngeschäft, das heißt, Stahlherstellung, Handel und Technologie, allein einen operativen Gewinn von etwa 133 Millionen Euro erwirtschaftet, was dem Betrag im ersten Quartal gleichkommt.Derweil kritisiert Salzgitter-Chef Gunnar Groebler neueste Pläne der EU:

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