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Schaeffler kämpft mit Rückgang in den Automotive-Sparten

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Automotive OEM und Automotive Aftermarket mit Umsatzrückgang

Die Sparte Automotive OEM erzielte im Berichtsjahr Umsatzerlöse in Höhe von rund 8.997 Mio. Euro (Vorjahr: rund 8.991 Mio. Euro). Währungsbereinigt stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 %. Nach der positiven Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr verzeichnete die Sparte Automotive OEM im zweiten Halbjahr aufgrund eines anhaltend herausfordernden Umfelds in der Automobilbranche im Vergleich zum Vorjahr ein abgeschwächtes Umsatzwachstum.

Das geringere Umsatzwachstum sei insbesondere auf eine schwächere Nachfrage in den Regionen Europa und Greater China im zweiten Halbjahr zurückzuführen. Alle vier Unternehmensbereiche der Sparte Automotive OEM trugen im Berichtsjahr zum Umsatzwachstum bei, wobei der Unternehmensbereich „E-Mobilität“ seinen Umsatz währungsbereinigt mit 18,1 % am stärksten steigerte. Das stärkste Umsatzwachstum zeigte die Sparte Automotive OEM in der Region Americas mit 5,6 %, gefolgt von Asien/Pazifik mit 2,3 %, Greater China mit 1,2 % und Europa mit 0,9 %.

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Im Berichtsjahr wurde von der Sparte ein EBIT vor Sondereffekten in Höhe von 693 Mio. Euro (Vorjahr: 973 Mio. Euro) erzielt und lag damit im selben Zeitraum bei 7,7 % und somit deutlich unter dem Vorjahreswert von 10,8 %. Maßgeblich für den Rückgang waren vor allem die abgeschwächte Marktdynamik im zweiten Halbjahr sowie die damit verbundene geringe Auslastung der aufgebauten Produktionskapazitäten. Zudem gelang in diesem Zeitraum nicht, ausreichende Effizienzsteigerungen in der Produktion zu erzielen, um die negativen Verkaufspreis- und Mixeffekte zu kompensieren. Die angepasste Prognose für das Gesamtjahr 2018 vom 30. Oktober 2018 (Umsatzwachstum von 3,5 bis 4,5 %, EBIT-Marge vor Sondereffekten von 8 bis 8,5 %), wurde nicht erfüllt.

Nach einem insgesamt soliden ersten Halbjahr verzeichnete die Sparte Automotive Aftermarket im dritten Quartal 2018 gegenüber dem Vorjahr einen temporären Rückgang der Umsatzerlöse. Maßgeblich dafür war in erster Linie das starke Wachstum im dritten Quartal des Vorjahres in den Regionen Europa und Americas. Im Vergleich zum Vorjahr steigerte die Sparte ihren Umsatz auf währungsbereinigter Basis um 2,2 % und erzielte Umsatzerlöse in Höhe von 1.859 Mio. Euro (Vorjahr: 1.880 Mio. Euro).

Das EBIT vor Sondereffekten für die Sparte Automotive Aftermarket betrug im Berichtszeitraum 316 Mio. Euro (Vorjahr: 358 Mio. Euro). Die EBIT-Marge vor Sondereffekten lag auf dieser Basis bei 17,0 % (Vorjahr: 19,0 %). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist unter anderem auf negative Verkaufspreiseinflüsse sowie gestiegene Logistikkosten zurückzuführen. Die angepasste Prognose für das Geschäftsjahr 2018 vom 30. Oktober 2018 wurde erreicht.

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