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Antriebstechnik

Schaeffler kämpft mit Rückgang in den Automotive-Sparten

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Industriegeschäft übertrifft letzte Prognose vom Oktober 2018

Die Sparte Industrie steigerte ihre Umsatzerlöse im Berichtsjahr deutlich auf rund 3.385 Mio. Euro (Vorjahr: rund 3.150 Mio. Euro). Währungsbereinigt lag das Umsatzwachstum im Berichtszeitraum somit bei 10,1 % nach 5,7 % im Geschäftsjahr 2017. Auf Basis eines positiven Marktumfeldes wiesen dabei die Sektoren Raw Materials, Railway, Power Transmission und Offroad zweistellige Umsatzzuwächse auf. Den stärksten Zuwachs erzielte auf währungsbereinigter Basis die Region Greater China mit 25,4 %, vor Americas mit 9,7 %, Europa mit 7,3 % und Asien/Pazifik mit 5,6 %.

Die Sparte Industrie erzielte im Geschäftsjahr 2018 ein EBIT vor Sondereffekten in Höhe von 372 Mio. Euro (Vorjahr: 253 Mio. Euro), was einer EBIT-Marge vor Sondereffekten von 11,0 % entspricht (Vorjahr: 8,0 %). Die Margenverbesserung laut Schaeffler auf positive Volumeneffekte, auf die Kostensenkungsmaßnahmen des Programms Core sowie auf Preis- und Mixeffekte zurückzuführen. Die Prognose vom 30. Oktober 2018 eines währungsbereinigten Umsatzwachstums im Gesamtjahr 2018 von 8 bis 9 % wurde deutlich übertroffen. Das Ziel, bis 2020 eine EBIT-Marge vor Sondereffekten von 11 bis 13 % zu erreichen, wurde zwei Jahre früher als ursprünglich geplant erreicht.

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Ausblick 2019: Schwierige Rahmenbedingungen verringern Wachstum

Die Schaeffler-Gruppe rechnet für das Geschäftsjahr 2019 mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von 1 bis 3 %. Zugleich geht das Unternehmen im Geschäftsjahr 2019 davon aus, eine EBIT-Marge vor Sondereffekten in Höhe von 8 bis 9 % zu erzielen. Das Unternehmen rechnet im Geschäftsjahr 2019 mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum in Höhe von 1 bis 3 % (2018 Angepasster Vergleichswert: 2,1 %) für die Sparte Automotive OEM. Das Aftermarket-Geschäft dürfte ebenfalls leicht wachsen. In der Sparte Industrie weisen die konjunkturellen Rahmenbedingungen auf ein verlangsamtes Wachstum der weltweiten Industrieproduktion hin. Auf dieser Basis geht die Schaeffler Gruppe davon aus, in der Sparte Industrie im Geschäftsjahr 2019 ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum in Höhe von 1 bis 3 % (2018 Angepasster Vergleichswert: 10,1 %) zu erzielen.

Die finanziellen Ambitionen 2020, die im Jahr 2016 formuliert wurden, können im anhaltend schwierigen Marktumfeld nicht länger aufrechterhalten werden. „Wir gehen für das laufende Jahr davon aus, dass das Umfeld gerade im internationalen Automobilgeschäft sehr anspruchsvoll und herausfordernd bleiben wird. Zugleich müssen wir damit rechnen, dass sich die Weltkonjunktur weiter abkühlt. Der vorsichtige Ausblick für die Schaeffler Gruppe reflektiert diese Einschätzung“, so Klaus Rosenfeld.

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