Kooperationen Schaeffler und Spire wollen neue Raumfahrt-Infrastruktur aufbauen

Quelle: Schaeffler 2 min Lesedauer

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Eine neue strategische Zusammenarbeit zwischen Schaeffler und Spire Global soll einen neuen Standard für die Raumfahrt in Europa etablieren. Den Anfang machen Satelliten und Plattformen für dieselben ...

Schaeffler informiert, dass man jetzt mit dem Satellitenspezialisten Spire Global zusammenarbeiten wird. Das Ziel ist es, einen ganz neuen Standard für die europäische Raumfahrt-Infrastruktur zu etablieren ...(Bild:  Spire)
Schaeffler informiert, dass man jetzt mit dem Satellitenspezialisten Spire Global zusammenarbeiten wird. Das Ziel ist es, einen ganz neuen Standard für die europäische Raumfahrt-Infrastruktur zu etablieren ...
(Bild: Spire)

Schaeffler AG und Spire Global (Spire), ein, wie es heißt, weltweit führender Anbieter für Satellitendaten, -analysen und -aufklärung, haben eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) unterzeichnet, durch die Subsysteme für Raumfahrt-Hardware, Satellitenplattformen sowie fortschrittliche Hochfrequenz- und Umweltsensorik entwickelt werden sollen. Die Partnerschaft verbinde die Präzisionstechnik und das Fertigungs-Know-how von Schaeffler mit der Expertise bei Satellitenplattformen und den umfangreichen Erfahrungen im Luft- und Raumfahrtbereich von Spire. Das Ziel sei nicht weniger als einen neuen Standard für die europäische Raumfahrtindustrie zu schaffen. Die Partner beabsichtigen demnach bis zum Ende dieses Jahrzehnts ein eigenständiges europäisches Geschäftsfeld für Hardware und Missionen aufzubauen – industrialisiert in Deutschland, im Orbit erprobt und in großem Maßstab für Missionen in den Bereichen Verteidigung, Wetter, zivile Sicherheit und kritische Infrastruktur einsetzbar. Die Zusammenarbeit wird sich zunächst auf die Sicherung und Skalierung von Lieferketten für kritische Subsysteme von Satelliten konzentrieren, wie es weiter heißt. Parallel dazu würden die Unternehmen Wege zur Industrialisierung von Satellitenbussysteme für eigenständige Konstellationsprogramme prüfen, wobei Schaeffler bei der Skalierung der Präzisionsfertigung federführend sein werde.

Schaeffler verfolgt dabei strikt die neue strategische Ausrichtung

Spire steuert demnach die Plattformarchitektur, die Bordsoftware und das operative Know-how bei. Nicht zuletzt hat Schaeffler die Bereiche Raumfahrt und Verteidigung im Rahmen seiner „Strategic Ambition 2035“ als neue Wachstumsfelder definiert. Die Herzogenauracher bringen dabei jahrzehntelange Erfahrung im Automobil- und Industriebereich, in puncto Fertigungsexzellenz sowie etablierte Beziehungen zu europäischen Kunden der Rüstungsindustrie und staatlichen Auftraggebern in die Partnerschaft mit ein. Seit 2013 hat Spire über 240 Satelliten im Rahmen von über 40 Raketenstarts entwickelt, gebaut und ins All gebracht. Spire verfügt derzeit über Kapazitäten zur Fertigung von 300 bis 400 Satelliten pro Jahr an Standorten in den Vereinigten Staaten und Europa. Diese Fertigungskapazitäten auf zwei Kontinenten sind ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen kommerziellen Anbietern für Satellitendaten, -analysen und -aufklärung. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, den Einstieg von Schaeffler in den Raumfahrtsektor zu beschleunigen und gleichzeitig das Engagement von Spire in Deutschland zu festigen. Im Mai 2025 eröffnete Spire eine Produktionsstätte für Satelliten in München – auf dieser Grundlage baut Spire durch die Zusammenarbeit mit Schaeffler seine europäische Produktionspräsenz aus und erhält Zugang zu nationalen Rüstungskunden und staatlichen Auftraggebern auf dem gesamten Kontinent.

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