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Bearbeitungszentren

Schiess und Shenyang bringen vier Baureihen unter der Marke Aschersleben auf den Markt

| Redakteur: Rüdiger Kroh

Den Markennamen Aschersleben lässt Schiess mit einer Maschinengeneration im Bereich mittlerer Bearbeitungszentren wieder aufleben. Die Baureihe entsteht in Zusammenarbeit zwischen der Schiess GmbH und ihrem chinesischen Mutterkonzern Shenyang Machine Tool Group (SYMG).

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„Die erste Resonanz des Marktes auf unsere neue Baureihe mittlerer Bearbeitungszentren ist sehr gut“, sagt Torsten Brumme, Geschäftsführer der Schiess GmbH. (Bild: Kroh)
„Die erste Resonanz des Marktes auf unsere neue Baureihe mittlerer Bearbeitungszentren ist sehr gut“, sagt Torsten Brumme, Geschäftsführer der Schiess GmbH. (Bild: Kroh)

„Die Maschinen sollen nicht die besten auf dem Markt sein, aber sie sollen eine solide Qualität zu einem günstigen Preis bieten“, erläutert Torsten Brumme, Geschäftsführer von Schiess, auf der Metav 2012. „Wir haben schon viele Interessenten und sind mit der Resonanz vom Markt sehr zufrieden.“

In die deutsch-chinesische Kooperationsmaschine bringen beide Seiten ihre Stärken ein. Die Entwicklung samt Prototypenbau und Test sowie die Fertigung der Präzisionsteile findet in Aschersleben statt. Auch den Service für Europa übernimmt Schiess. „Bis 2013 werden wir rund 20 Mio. Euro investieren“, sagt Brumme. Bis Ende des Jahres 2012 wird es in Frankfurt am Main einen Servicestandort geben.

Basismaschine wird in China produziert

Die Basismaschine wird in China produziert. Für die Serienfertigung der Aschersleben-Maschinenreihe entsteht in Shenyang auf einer Produktionsfläche von 50.000 m² ein neues Werk. „Mitarbeiter von Schiess werden dort die Fertigungs- und Montageplanung unterstützen, genauso wie das Einfahren der Produktion“, ist sich Brumme sicher, so einen hohen Qualitätsstandard zu erreichen.

Unter der Marke Aschersleben sind vier Baureihen geplant. Neben der als Prototyp auf der vergangenen EMO präsentierten Portalfräsmaschine Ascamill sind dies die vertikalen und horizontalen Drehmaschinen Ascaturn V und H sowie das Bohrwerk Ascarapid, das als Prototyp auf der kommenden IMTS gezeigt wird. „Nach einer Hochfahrkurve von sicher mehreren Jahren sehen wir für Europa ein Potenzial von etwa 100 Maschinen pro Jahr“, urteilt Brumme.

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