Zweites Leben Schmierstoffbehälter von Zeller+Gmelin werden zum Mehrweggebinde

Redakteur: Peter Königsreuther

Der Schmierstoffhersteller Zeller+Gmelin rekonditioniert jetzt seine roten Fässer und Container, um sie so lange wie möglich im Wirtschaftskreislauf zu halten. Lesen Sie, warum!

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Gute Nachrichten! Denn die allseits bekannten roten Fässer des Schmierstofflieferanten Zeller+Gmelin werden nach dem Gebrauch jetzt ressourcenschonend instandgesetzt, damit sie erneut in den Wirtschaftskreislauf gebracht werden können.
Gute Nachrichten! Denn die allseits bekannten roten Fässer des Schmierstofflieferanten Zeller+Gmelin werden nach dem Gebrauch jetzt ressourcenschonend instandgesetzt, damit sie erneut in den Wirtschaftskreislauf gebracht werden können.
(Bild: Zeller+Gmelin)

Auch Zeller+Gmelin will einen weiteren Beitrag zur Nachhaltigkeit und zum gewissenhaften Umgang mit begrenzten Ressourcen leisten. Das Unternehmen setzt dabei auf das Recycling respektive die Rückführung von gebrauchten Rohstoffen und Industrieverpackungen in den Wirtschaftskreislauf, um einen maximalen Effekt zu erreichen, wie es weiter heißt. Dazu gehört nach Aussage von Zeller+Gmelin die Rekonditionierung von Fässern und IBCs (Intermediate Bulk Container). Wie betont wird, eine Selbstverständlichkeit. Der schwäbische Standort Eislingen, merkt das Unternehmen auch noch an, ist seit 2020 schon klimaneutral.

Gereinigte Fässer und Container haben bessere Umweltbilanz

Das Wiederinstandsetzen von Stahlblech- und Kunststofffässern sowie der IBCs stelle aktuell die umweltfreundlichste Art dar, um Industrieverpackungen wieder in den Produktkreislauf zurückzuführen. Natürliche Ressourcen ließen sich so am besten schonen und auch die CO2-Emissionen würden minimiert. Zeller+Gmelin hat die Erfahrung gemacht, dass durch eine herkömmliche Entsorgung viele wertvolle Ressourcen verloren gingen. Rekonditionierte Fässer aber hätten einen nachweislich geringeren CO2-Fußabdruck zur Folge als Neuware. So belegt eine von Ernst & Young durchgeführte US-Studie aus dem Jahr 2014, dass beim Waschen eines Kombinations-IBCs rund 67 Prozent weniger Kohlendioxid ausgestoßen wird als bei der Herstellung eines neuen Containers. Und beim Tausch des Innenbehälters eines IBC (Rebottling), wenn dieser nicht mehr gereinigt werden kann, sind es immerhin noch 20 Prozent weniger CO.

Und bei Industriegebinden aus Stahl spricht die Umwelt- und Energiebilanz eine ähnlich klare Sprache: Wer Deckelfässer durch Waschen rekonditionieren lässt, spart damit durchschnittlich 61 Prozent Treibhausgase ein, bei einem Spundfass sind es immerhin noch 36 Prozent.

Rekonditionierte Gebinde sind nachweislich ein Umwelterfolg

So haben die Schmierstoffexperten von Zeller+Gmelin allein im Jahr 2020 durch den Einsatz von rekonditionierten Verpackungen 3.608.448 Kilogramm CO2 im Vergleich zu Neuware gespart, wird betont. Die später als Reko-Fässer bezeichneten Gebinde werden zuvor speziell aufbereitet und sind so hochwertig wie ein neues Fass, heißt es. Um das zu garantieren, arbeitet das Unternehmen mit professionellen und zertifizierten Rekonditionierungsbetrieben zusammen. Jedes einzelne Fass werde demnach nach der Aufbereitung einer strengen Qualitätsprüfung unterzogen. ,,Allein durch die CO2-Einsparung unserer rekonditionierten IBCs könnten wir 1.887 Jahre lang eine 3-Zimmer-Wohnung beheizen", macht Gülen Ak, Leiterin Qualitäts-, Umwelt- und Energiemanagement sowie Nachhaltigkeits- und Compliance-Beauftragte bei Zeller+Gmelin, abschließend klar.

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