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Schnelle und fundierte Angebotskalkulation

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Kalkulationssoftware bewährt sich abteilungsübergreifend

Eine Angebotsanfrage auf Basis einer technischen Zeichnung oder entsprechender CAD-Daten löst eine Kalkulation einschließlich einer Machbarkeitsprüfung aus. Um bei der großen Produktvielfalt aus den unterschiedlichen Branchen mit einer adäquaten, kalkulatorischen Vorgehensweise aufwarten zu können, erstellte man im Hause Biersack ein mittlerweile sehr bewährtes organisatorisches Konzept. Die Ermittlung der Sollzeiten für die erforderlichen Fertigungsprozesse, die technische Kalkulation, übernimmt ein ’Projektassistent’, der mit bestimmten Produkttypen oder Bearbeitungsverfahren vertraut ist. Hierbei nutzt die Biersack Technologie die HSi-Software als separates System. Die ermittelten Haupt-, Rüst- und sonstigen Nebenzeiten fließen in die vom Kundenbetreuer aus dem Vertrieb erstellte kaufmännische Kalkulation ein, welche etwa. Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten sowie einen Gewinnzuschlag berücksichtigt.

Die Nutzung von HS-Kalk im Hause Biersack bietet auch dem Kundenbetreuer die Möglichkeit, beispielsweise bei personellen Engpässen oder Zeitdruck eine komplette Kalkulation zu erstellen. Voraussetzung ist ein gewisses technisches Grundverständnis für die Fertigungsprozesse und eine Einführung in die praxisnahe Systemphilosophie der Kalkulationssoftware. „Da sich mehr oder weniger jeder Kunde zum Beispiel für Vergleichszwecke ein individuelles Angebotslayout wünscht, ist es von Vorteil, dass uns hier HS-Kalk sehr entgegenkommt. Manche möchten die Einmalkosten mit in die Stückkostenbetrachtung einbeziehen und andere wollen sie getrennt ausgewiesen haben. Die HSi-Software zeigt sich auch hier sehr flexibel. Weiterhin lässt sich zu einer vorhandenen Kalkulation schnell und einfach – per copy & paste – eine Kalkulation mit anderen Losgrößen erstellen“, erklärt Michael Jaksch, Projektleiter / Vertrieb im Hause Biersack Technologie. „Es hat sich gezeigt, dass dieser Ansatz zur Angebotserstellung eine fundierte Preisbildung sowie die notwendige Flexibilität zur individuellen Gestaltung beinhaltet. Das eigentliche Angebot wird auf unserem ERP-System abgefasst.“

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Bei der Auftragserteilung kann die zum Angebot erstellte technische Kalkulation mit ihren Sollzeiten unter Berücksichtigung einer entsprechenden Maschinenbelegung zur Arbeitsplanung in der Arbeitsvorbereitung herangezogen werden. Sollten sich Abweichungen gegenüber der ursprünglich vorgesehenen Maschinennutzung ergeben, lassen sich die Sollzeiten mit den jeweiligen Technologiedaten der Maschinen leicht und unmittelbar neu bestimmen. Zu beachten ist beispielsweise, ob sich die Spannfähigkeit für das zu bearbeitende Bauteil verändert. Kann das Teil sehr gut aufgespannt werden, macht es keinen Sinn, einen Stabilitätsfaktor zu berücksichtigen. Liegen gravierende Abweichungen vor, kann die Kalkulation durch Korrektur-oder Stabilisierungsfaktoren aktualisiert werden. Unter Umständen müssen andere Schnittwerte angesetzt werden, wenn eine eingeschränkte Spannfähigkeit vorliegt, etwa wenn es sich um dünnwandige Bauteile handelt und die Aufspannung nicht stabil ist.

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