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Und auch dort, wo bislang durch aufwändige Parallelverdrahtung rasch unflexible, schwer zu handhabende Kabelbäume entstanden, reicht jetzt mit IO-Link eine einfache, dreiadrige ungeschirmte Standardleitung aus. So kann jetzt SMR die große Anzahl binärer Standard-Sensoren, beispielsweise Gabellichtschranken, induktive und magnetfeldempfindliche Sensoren, einfach und problemlos über die neuen Sensorhubs von Balluff in der Schutzart IP67 verkabeln.
Diese sammeln die Signale der schaltenden Sensoren ein und bündeln dabei je nach Variante acht oder 16 Eingänge auf einen IO-Link-Anschluss, um sie dann per einfacher Dreidrahtleitung via IO-Link und Master der Maschinensteuerung zur Verfügung zu stellen (Bild 1). Damit verringert sich der zeitliche Installationsaufwand im Vergleich zu bisherigen Lösungen dramatisch, was bei größeren Anlagen mehrere Manntage ausmachen kann.
Weil jedes Modul der Montageanlage über eigene Sensorhubs und Master verfügt, über die die jeweiligen Sensoren und Aktoren angebunden sind, ist es vollkommen autark (Bild 2). Dies hat für SMR enorme Vorteile. Das Unternehmen muss, um die einzelnen Module für den Transport vorzubereiten, lediglich Steckverbinder lösen. Aufgrund des IO-Link müssen weder Kabel abgeklemmt noch Steckverbinder konfektioniert werden. Diese Arbeiten und auch den nachherigen Zusammenbau kann jetzt ein Mechaniker alleine vor Ort vornehmen, ohne einen zusätzlichen Elektriker hinzuziehen zu müssen.
Beim IO-Link sitzt die Intelligenz im Stecker
Weitere IO-Link–Komponenten in der Anlage sind die Balluff-Ventilstecker BNI IOL-75x. Sie verbinden bei SMR prozessnah jeweils die acht Doppelventile der installierten Ventilinseln auf einfache Weise mit der Steuerungsebene in bewährter IO-Link-Manier steckerfertig und mit einem simplen 3-adrigen Standardkabel über die IO-Link Master Box. Weil die „Intelligenz“ im Stecker sitzt, ändert sich an der Ventilinsel mit ihren einzelnen Ventilen zur Ansteuerung der pneumatischen Aktoren nichts.
Der Monteur muss dazu lediglich den Ventilstecker auf die Ventilinsel schieben. Am schraubbaren M12-Stecker am anderen Ende dockt ein gewöhnliches, 3-adriges Standardkabel an und übernimmt die komplette elektrische Ansteuerung sowie den Transport sämtlicher Prozess- und Servicedaten von und zur Ventilinsel.
Auch dabei wird wieder eine aufwändige Mehrfachverkabelung durch ein schlankes Verkabelungskonzept ersetzt und SMR spart viel Zeit, Platz und Geld. Einschränkungen gibt es keine. Der Sondermaschinenbauer kann nach wie vor Ventilinseln seiner Wahl verbauen. Schließlich ist der Balluff-Ventilstecker kompatibel zu den Ventilinseln aller führenden Hersteller.
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