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Mit IO-Link verbleibe SMR einfach mehr Zeit, um die Maschine zu testen und für die endgültige Abnahme vorzubereiten, erläutert Christian Wüst. Dies gebe dem Unternehmen genau den Puffer, den es als Sondermaschinenhersteller brauche.
Erhebliche Potenziale zur Rationalisierung
Und sollte SMR, was bislang nur Zukunftsmusik ist, in seinen Anlagen einmal parametrierbare und diagnosefähige IO-Link-basierte Aktuatoren und Sensoren verbauen, so resultieren auch daraus für den Sondermaschinenbauer erhebliche Rationalisierungspotenziale. So eröffnet IO-Link den Zugriff auf die Prozess- und Feldgeräte.
Erstmals lässt sich eine durchgängige Kommunikation ohne mehradrige Sonder- und Spezialkabel und zusätzliche Schnittstelle realisieren. Musste man früher bei einer Störung Quelle und Ursache mühsam recherchieren, würden moderne Diagnosetools in Verbindung mit IO-Link den direkten Blick bis auf den Aktuator und Sensor erlauben. Und auch im praktischen Betrieb ließe sich bei einem Format- oder Rezepturwechsel mit IO-Link erheblich Zeit sparen. So könnte man die Adaption auf unterschiedliche Werkstücke „on the fly“ durchführen, wodurch Rüst- und Einrichtzeiten gegen Null gehen.
IO-Link-Sensoren im Servicefall wie konventionelle Geräte auswechseln
Die für die Umstellung erforderlichen Parameter lassen sich dann zentral bereithalten und bei Bedarf sofort in die entsprechenden Sensoren und Aktoren einspielen.
Das Gleiche gilt natürlich auch für den Service- oder Wartungsfall, etwa wenn ein Sensortausch vorgenommen werden muss. Man wechselt die IO-Link-Sensoren genauso einfach wie konventionelle Geräte mit Schaltausgang aus: Die Parametrierung wird in diesem Fall vom System im Hintergrund automatisch durchgeführt.
Rainer Frank ist Teamleiter Produktmarketing bei der Balluff GmbH, 73765 Neuhausen a. d. F.
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