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Getriebe Schrägverzahnte Planetengetriebe mit wenig Spiel

| Redakteur: Frank Fladerer

Vogel Antriebstechnik stellt auf der Hannover-Messe unter der Bezeichnung MPR eine neue Generation schrägverzahnter Planetengetriebe vor. Diese fertigungstechnisch anspruchsvolle Bauart

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( Archiv: Vogel Business Media )

Vogel Antriebstechnik stellt auf der Hannover-Messe unter der Bezeichnung MPR eine neue Generation schrägverzahnter Planetengetriebe vor. Diese fertigungstechnisch anspruchsvolle Bauart hat auf praktisch alle anwendungsrelevanten Getriebeeigenschaften positive Auswirkungen.

Die Schrägverzahnung ist für Präzisionsanwendungen die optimale Verzahnungsgeometrie, weil der Eingriff der Zähne allmählich und nicht abrupt mit der vollen Breite erfolgt. Das führt zu hoher Laufruhe, bei nach Herstellerangaben, rund 5 dB(A) weniger Geräuschemission, gleichzeitig großer Rundlaufgenauigkeit und bis zu 20% höheren Drehmomenten als bei vergleichbaren geradverzahnten Planetengetrieben.

Das Unternehmen bietet die neue Reihe in Baugrößen und bis zu 1000 Nm Nennabtriebsdrehmoment in Übersetzungen von i = 3,0 bis i = 10,0 im einstufigen Bereich an. Zweistufig können bis zu i = 100 erzielt werden. Dabei sind alle Übersetzungen ganzzahlig und mathematisch genau. Das Verdrehspiel liegt, je nach Ausführung, bei minimal 2 arcmin (Winkelminuten) und ist über die gesamte Getriebelebensdauer nahezu konstant. Der modulare Aufbau des Eintriebs kann, nach Angabe des Unternehmens, an alle gängigen Servomotoren und Schrittmotoren angepasst werden. Das sei schnell und einfach über eine Klemmkupplung möglich.

Als weitere Vorteile gibt das Unternehmen eine überarbeitete Abtriebslagerung zur Aufnahme höherer Querkräfte, zum Beispiel durch vorgespannte Zahnriemen oder Zahnstangen, eine Schmierung mit synthetischem Getriebeöl für die gesamte Lebensdauer von mindestens 20 000 Stunden sowie eine niedrigere Wärmeentwicklung durch optimierte Wellenlagerungen und Dichtringe bei Einhaltung des Standards IP65 für Staub- und Strahlwasserschutz an.

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