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Global Innovation Index 2016 Schweiz ist innovativstes Land der Welt

Redakteur: Susanne Reinshagen

Die Schweiz führt einmal mehr den Global Innovation Index (GII) an. Bereits zum 6. Mal in Folge belegt sie den Spitzenplatz. Damit gehört sie zu den wenigen Ländern, die Technologielösungen optimal mit Geschäftsmöglichkeiten verbindet.

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Die Schweiz belegt zum sechsten Mal in Folge Platz eins beim Global Innovation Index (GII).
Die Schweiz belegt zum sechsten Mal in Folge Platz eins beim Global Innovation Index (GII).
(Bild: GII)

Im Global Innovation Index (GII) 2016 ist die Schweiz das sechste Jahr in Folge unangefochtener Spitzenreiter. Der gemeinsam von der World Intellectual Property Organization (Wipo), dem Insead und der Cornell University herausgegebene Index untersucht 128 Länder anhand von 82 Indikatoren, die sowohl den für Innovationen nötigen Input (etwa Gelder und Personal) als auch den damit erzielten Output (also konkrete Neukreationen) zu messen versuchen.

Europäer dominieren Global Innovation Index 2016

Offenbar sind die Europäer in punkto Innovation immer noch führend, denn von den 25 innovativsten Ländern liegen 15 in Europa. Hinter der Schweiz finden sich die beiden Nicht-Euro-Staaten Schweden und Großbritannien, gefolgt von den USA als erstes außereuropäisches Land. Ebenfalls in den Top 10 liegen Finnland (5.), Irland (7.), Dänemark (8.), die Niederlande (9.) und Deutschland (10.). In allen Bewertungskriterien, außer Infrastruktur, liegt die Schweiz unter den besten zehn. Zudem weist die Schweiz die höchste Effizienz aus, das heißt, sie vermag die Innovationen optimal in Geschäftsmöglichkeiten umzusetzen.

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Ausruhen sollte sich die Schweiz auf diesem Resultat aber nicht, denn die Innovation wandert immer stärker ostwärts. Die einst in Asien aufgebauten Werkbänke transformieren sich immer mehr zu Denkfabriken. Beispiele dafür sind China, das sich als Land mit mittlerem Einkommen unter die besten 25 Länder einreihen konnte sowie Indien, das sich vom 81. auf den 66. Platz vorarbeitete.

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