IT-Sicherheit Security wird in der Automatisierung wichtig
Für viele Unternehmen spielt das Thema Security immer noch eine untergeordnete Rolle. Dabei sind Sicherheitsprobleme im Netzwerk oft mit Maschinenausfällen verbunden und deshalb sehr teuer. Welche Securityprobleme können im Produktionsnetzwerk auftreten und wie kann sich ein Unternehmen davor schützen?
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Mit dem englischen Begriff Security wird die Sicherheit der IT-Infrastruktur bezeichnet. In der Automatisierungstechnik geht es dabei vor allem um die Netzwerke und Industrie-PC in der Produktion. Immer häufiger findet man dort Ethernet-Schnittstellen und -Netze sowie Industrie-PC, die Steuerungs- und Visualisierungsaufgaben übernehmen.
Industrie-PC in der Fertigung weit verbreitet
Der Einzug dieser Produkte in die Fertigungshallen ist aus Kostengründen geschehen. Obwohl die Industrie-PC hochwertiger und teurer als ihre Pendants aus dem Consumerbereich sind, bauen sie doch letztlich auf vorhandene Standards auf, die schon entwickelt sind, und nutzen häufig auch das im Consumerbereich verbreitete Betriebssystem Windows.
Doch der Vorteil der Standardhardware bringt eine Reihe von Nachteilen mit sich: USB-Schnittstellen, RJ-45-Buchsen oder Compact-Flash-Leser müssen vor unberechtigtem Zugriff geschützt werden. Gleiches gilt für ein drahtloses Netzwerk (WLAN). Sicherheitslücken in der Software und im Betriebssystem können ebenfalls schwerwiegende Folgen haben.
Schnittstellen bergen Gefahren für das Netzwerk
Und Gefahren lauern an vielen Ecken: zum Beispiel von einem unbedarften Techniker, der sich nichts dabei denkt, wenn er seinen privaten USB-Stick an ein System im Produktionsnetzwerk anschließt und dadurch aus Versehen Viren, Trojaner oder andere Schadsoftware in das Netzwerk einschleust. Auf diesem Weg könnte aber auch jemand bewusst Zugang zum Netz erlangen und einerseits Daten auslesen und andererseits Schadsoftware übertragen.
Häufig sind heutzutage die Maschinen über Ethernet mit einer Leitzentrale oder sogar mit dem Büronetzwerk verbunden, um Aufträge aus einem ERP-System direkt an die Maschine zu leiten. Auch von dort lauern Gefahren, weil fremde Laptops in das Netz eingehängt werden könnten und die Büronetzwerke meist auch an das Internet angeschlossen sind. Schließlich gibt es auch Maschinen, die selbst über Internet mit einer Zentrale verbunden sind.
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