Phoenix Contact Selektive Stromverteilung mit Geräteschutzschaltern

Autor / Redakteur: Frank Welzel / Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Um die Verfügbarkeit von Anlagen zu erhöhen, hilft es, die Energieversorgung selektiv aufzubauen. Werden diese dann separat über modulare Geräteschutzschalter abgesichert, werden die Abschaltsicherheit und gleichzeitig die Anlagensicherheit erhöht. Elektronische Geräteschutzschalter lösen im Fehlerfall sicher aus.

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Bild 1: Diese Geräteschutzschalter erhöhen Abschaltsicherheit und Anlagenverfügbarkeit – und sparen außerdem Platz und Installationszeit.
Bild 1: Diese Geräteschutzschalter erhöhen Abschaltsicherheit und Anlagenverfügbarkeit – und sparen außerdem Platz und Installationszeit.
(Bild: Phoenix Contact)

Das Streben nach Energieeffizienz prägt zunehmend Planung und Betrieb von Anlagen. Intelligente Steuerungskonzepte sowie die Verfügbarkeit der elektrotechnischen Einrichtungen werden dabei immer wichtiger. Zur Erhöhung der Verfügbarkeit haben sich Überspannungsschutzeinrichtungen etabliert. Auch die selektive Energieverteilung ist ein probates Mittel. Die neuen Geräteschutzschalter von Phoenix Contact erhöhen die Abschaltsicherheit und Anlagenverfügbarkeit – und sparen zudem Platz im Schaltschrank (Bild 1).

Schutzschalter lassen sich komfortabel installieren und selektiv abschalten

Verfügbarkeit in Verbindung mit Effizienz bedeutet, bereits in der Planungsphase auf sinnvolle Energieverteilung zu setzen. Die gängige Versorgungsspannung arbeitet mit 24 VDC – meist hinter einer Stromversorgung auf mehrere Verbraucherstromkreise verteilt.

Die Anforderungen an Geräteschutzschalter lassen sich auf zwei Kernpunkte reduzieren: komfortable Installation sowie sichere selektive Abschaltung einzelner Verbraucherstromkreise im Fehlerfall. Aus diesen beiden Kernpunkten leiten sich dann die elektrotechnischen und konstruktiven Anforderungen an die Geräteschutzschalter ab.

Leitungsschutz- oder Geräteschutzschalter

Ist von Geräteschutzschaltern die Rede, wird im selben Zuge oft auch von Leitungsschutzschaltern gesprochen. Es muss allerdings deutlich zwischen beiden unterschieden werden. Der Leitungsschutzschalter ist laut DIN EN 60898-1 für „Hausinstallationen und ähnliche Zwecke“. Hier geht es also primär um den Schutz von Leitungen. Der Geräteschutzschalter hat neben dem Leitungsschutz primär den Kurzschluss- und Überlastschutz von Geräten als Ziel – wie in der Norm DIN EN 60934 beschrieben.

Die Grundinstallation gestaltet sich einfach: Aus einer DC-Stromversorgung wird eine Versorgungsspannung mittels eines großen Querschnitts auf eine Verteilinsel gebracht, die dann die Energie auf verschiedene an die zu versorgenden Endgeräte angepasste Endverbraucher-Stromkreise kleineren Querschnittes verteilt (Bild 2).

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