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Shenyang will Weltmarktführer der Massen werden

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Welche Rolle kann SYMG in so einem Weltmarkt spielen?

Guan: Unsere Strategie ist die Marktführerschaft zu erreichen und die Produkte nach unserem Smart-Konzept auf dem Weltmarkt anzubieten. Bei der angedachte Kooperation mit DMG und Mori Seiki werden wir die Rolle des Herstellers übernehmen.

Wenn die Zusammenarbeit mit DMG und Mori Seiki enger wird, gibt es für SYMG keine Notwendigkeit, die internationalen Märkte selbst weiter auszubauen, da wir eine gemeinsame Produktpalette haben werden und wir ein gemeinsames Ziel verfolgen, das richtungsweisend für den weltweiten Werkzeugmaschinenbau sein wird. Im Vergleich mit Branchen wie der Automobil-, Luftfahr- und Elektronikindustrie liegt die Werkzeugmaschinenindustrie mit ihren Geschäftsmodellen und ihrer Anworten auf die Herausforderungen an die Globalisierung weit zurück. Es gibt hier eine Menge von kleinen Einzelunternehmen in dieser Branche, ohne große Konzerne. Eine gemeinsame Kooperation wird zu einer guten Aussicht in die Zukunft führen.

Was tun Sie, um Ihre Produktpalette zu modernisieren?

Guan: Wir beschäftigen 800 Mitarbeiter in der Konstruktion und Entwicklung und haben unsere Produktpalette und Fertigungsprozesse in den letzten fünf Jahren neu gestaltet. Unser Forschungs- und Entwicklungssystem ist in drei Schichten aufgebaut. Die beiden unteren Schichten liegen in unserer Fabrik mit jährlichen Ausgaben für Forschung und Entwicklung bei einem Anteil von 4% unseres Umsatzes in den letzten fünf Jahren. Und ungefähr 30% der Gelder werden für externe Entwicklungen investiert. Wir nennen dies die erste Schicht und diese umfasst auch die Entwicklungen bei Schiess und die Zusammenarbeit mit der Bei-Hang-Universität für Systemintegration in der Automobiltechnik, CNC-Software-Entwicklung und die Xián Jiao-Tong-Universität für Maschinen-Design-Optimierung.

Was sind 2012 Ihre Ziele?

Guan: Im Jahr 2011 erreichte SYMG einen Umsatz von 18 Mrd. Renminbi. Im zweiten Halbjahr gab es große Veränderungen auf dem chinesischen Markt und die Kapazität auf dem gesamten Markt wächst ebenfalls. Die Importe steigen stark an. Japan ist der größte ausländische Lieferant, vor allem wegen der Aufträge aus der Elektronikbranche.

Die Importe nehmen zu, weil die Kunden ihre Produkte modernisieren müssen. Hier ist die chinesische Werkzeugmaschinenindustrie auf ernsthafte Probleme gestoßen, weil die chinesischen Werkzeugmaschinenhersteller nicht mit den ausländischen Importe Schritt halten kann. Das liegt daran, dass die Werkzeugmaschinenentwicklung aus China nicht die Geschwindigkeit der veränderten Kundennachfrage hat. Deshalb forcieren wir den Ausstieg aus unseren traditionellen SMTCL-Produkten. Für 2012 planen wir einen Umsatz von 20 Mrd. RMB.

Wie viele Werkzeugmaschinen wurden von SYMG im Jahr 2011 produziert und was sind Ihre Ziele für 2012?

Guan: In 2011 produzierten wir 96.000 Einheiten, davon 31.000 CNC-Werkzeugmaschinen. In 2012 werden wir 100.000 Einheiten, inklusive 35.000 CNC-Werkzeugmaschinen produzieren.

Liefern Sie auch Gussteile aus Ihren 180.000 Jahrestonnen Kapazitäten an anderen WZY-Herstellern?

Guan: Wir liefern nicht nur Gussteile, sondern auch andere Komponenten und Teile. Über die Hälfte der Gussteile mit einem Gesamtwert von rund 400 Mio. Renminbi werden an externen Kunden– der Rest ist für unseren eigenen Gebrauch. Der Verkauf von anderen Teilen wie Zahnräder kommen auf rund 200 Mio. Renminbi. Es werden auch andere Teile für die Verarbeitung verkauft, wie Ersatzteile. Aber das sind im Verhältnis weniger als 10% des Gesamtumsatzes.

Wie hoch ist der Exportumsatzanteil?

Guan: Momentan beträgt der Inlandsumsatz 92% und nur 8% für den Export. In fünf Jahren soll unsere Exportrate 30% erreichen und dies bezieht sich nur auf die Produkte von SYMG und beinhaltet nicht die Produkte der möglichen Joint-Venture-Unternehmen DMG und Mori Seiki.

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