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Verschiedene Modelle für Lackierkabinen oder freies Fahren in der Halle
Zur seitlichen Verfahrbarkeit wird der Wallman, der eine Höhe von 4,5 m und einen Abstand von 2,6 m erreichen kann, mit einer Laufschiene für die oberen Räder an die Wand montiert, Führungsrollen überbrücken dabei sogar Schwellen. Da auch die unteren Räder auf der Wand laufen, ist sichergestellt, dass keine herumliegenden Gegenstände oder die Füße von Mitarbeitern beim Bewegen überrollt werden. Gummistopfen in der Schiene begrenzen den erlaubten Fahrbereich, zusätzlich wird zu den Enden hin automatisch die Geschwindigkeit reduziert. Ein eigenes Bremssystem hält die ganze Hub-Konstruktion zuverlässig an Ort und Stelle, erlaubt aber bei abfallendem Druck auch ein Verschieben von Hand.
Um enge Kurven manövrieren ohne zu kippen
Beim flexiblen Liftman, der sich innerhalb des Anschlussbereichs der Druckluftleitung selbst im hochgefahrenen Zustand völlig frei bewegen lässt, war vor allem die Stabilität oberstes Gebot. Korbgewicht, vertikale Teleskopierung und Grundplatte wurden daher so aufeinander abgestimmt, dass er trotz der kleinen Basis von 1 m × 0,8 m, die ihn sehr wendig macht, auch ausgefahren zur Maximalhöhe von 2,75 m um enge Kurven manövrieren kann, ohne zu kippen.
Mit Sicherheitsgeschirr im Arbeitskorb einhaken
Damit der Arbeiter auch beim Vornüberbeugen nicht herunterfallen kann, ist der Arbeitskorb ebenso wie die Laufschiene des Wallman mit einer Öse ausgestattet, in die sich ein Sicherheitsgeschirr einhaken lässt. Darüber hinaus ist der Boden der Bühne rutschfest gestaltet. Die Türen zum Korb – entweder seitlich oder frontal – schließen und verriegeln sich selbsttätig. Ein versehentliches Öffnen und das damit verbundene Absturzrisiko sind daher ausgeschlossen. Ergänzt wird das Sicherheitspaket für den Bediener auf der Arbeitsplattform durch Anschlüsse für Atemschutzmasken und eine Signalhupe.
Pneumatik-Hebebühnen reduzieren Unfallgefahr erheblich
Die Hebebühnen von Reglo sind Tüv-geprüft und CE-zertifiziert und bewähren sich weltweit bereits seit Jahren im Einsatz. Unter anderem arbeitet beispielsweise die Evobus Gmbh seit 1998 mit den Anlagen und nutzt derzeit rund 40 Liftman und sechs Wallman zum Schleifen, Reinigen, Abdecken und Lackieren ihrer Buskarosserien. Vor der Anschaffung gehörten kleinere und größere Sturzverletzungen von Podest- oder Bockleitern regelmäßig zum Arbeitsalltag. Normale Arbeitslifte kamen für das Unternehmen aus Explosionsgefahr nicht in Frage, speziell gekapselte Systeme dagegen waren zu schwer und unhandlich, weshalb sie von den Mitarbeitern nicht akzeptiert wurden. Auch wären Aufladestationen für Batterieantriebe mit zusätzlichem Installationsaufwand verbunden gewesen. Druckluft steht dagegen kontinuierlich zur Verfügung und kann zudem von der Hallendecke eingespeist werden, wodurch der Arbeitsbereich der Werker nicht eingeschränkt wird. Seit der Einführung der Pneumatik-Hebebühnen vor 15 Jahren gab es dadurch nur einen einzigen kleinen Unfall und selbst dieser blieb ohne ernsthafte Folgen.
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