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Sicherheits-SPS mit AS-i Schnittstelle optimiert Fertigungslinie

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Dieses Konzept wurde erstmals bei der Kaeser Kompressoren GmbH eingesetzt, wo man die durchgehende Fertigungsautomatisierung hochpräziser Werkstücke realisierte. Das Kernstück bildet dabei ein Gelenkarm-Portalroboter vom Typ GL60 in seitlicher Anbaulage an einem Linearportal mit einem Verfahrweg von 24 m Länge. Bewegt wird eine Gesamtlast von bis zu 45 kg einschließlich Greifer, bei einer maximalen Auslage von über zwei Metern und hoher Wiederholgenauigkeit.

Staufreies Beladen der Werkzeugmaschinen

Da die Bewegungsmöglichkeiten des Gelenkarm-Portalroboters eine Maschinenbeladung durch schmale Frontluken erlauben, konnte die Firma Kaeser Kompressoren in der Anlage auch Werkzeugmaschinen verwenden, die für die Beladung von oben durch herkömmliche Portalsysteme nicht geeignet wären. Der Gelenkarmportalroboter übernimmt in dieser Anwendung sowohl das Handling einzelner Werkstücke als auch das Umsetzen der Roh- und Fertigteilträger innerhalb der Anlage.

Diese Flexibilität wird durch den Einsatz eines Dockingsystems erreicht, das einen automatischen Greiferwechsel ermöglicht und somit maximale Variabilität im Teilehandling garantiert. Die Werkstücke werden in gestapelten Werkstückträgern in die Anlage eingeschleust. Der Roboter entnimmt Werkstücke aus dem Rohteilstapel und belädt die Werkzeugmaschinen.

Nach dem Durchlaufen eines mehrstufigen Fertigungsprozesses werden die Werkstücke komplett fertig bearbeitet im Fertigteilstapel abgelegt. Wurden alle Werkstücke aus einer Lage des Rohteilstapels entnommen oder eine Lage im Fertigteilstapel gefüllt, wechselt der Roboter den Teilegreifer gegen ein Transportgestell für die Werkstückträger aus, stapelt den Werkstückträger um und wechselt zurück zum Teilegreifer.

Mehrere klar abgegrenzte Schutzbereiche

Das Be- und Entladen der Werkzeugmaschinen erfolgt anforderungsgesteuert und prioritätsgestaffelt, wodurch man eine maximale Ausbringung auch bei typenspezifisch stark abweichenden Maschinenlaufzeiten erreicht. Auch das zusätzliche Ein- und Ausschleusen von Werkstücken über einen Inspektionsplatz ist möglich, ohne dass Teilestaus entstehen, da die Anlagensteuerung Stausituationen erkennt und gezielt beseitigt.

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