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Sicherheits-SPS mit AS-i Schnittstelle optimiert Fertigungslinie

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Die Gesamtanlage gliedert sich in mehrere durch Schutzeinrichtungen abgegrenzte Bereiche, die während des laufenden Betriebs vom Bediener aus der Verkettung genommen, betreten und wieder eingebunden werden können. So lassen sich beispielsweise Maschinenstörungen beheben, ohne den Automatikablauf unterbrechen zu müssen.

Die Sicherheits-SPS Pluto AS-i mit Profibus DP Gateway (links) und mehreren Erweiterungsrelais BT51 reduziert spürbar den Verdrahtungsaufwand. Bild: Jokab Safety (Archiv: Vogel Business Media)

Die Zugangsanforderung erfolgt über Tastengehäuse an den Schutztüren, die über AS-i Safety at Work direkt mit der Sicherheitssteuerung verbunden sind. Hat der Roboter den angeforderten Bereich verlassen, wird dieser durch einen pneumatisch ausgefahrenen Sperrbolzen mechanisch gegen ein erneutes Einfahren des Roboters geschützt und der Türschalter durch die Sicherheits-SPS Pluto freigegeben.

Sensoren mit AS-i Safety at Work Schnittstelle

Blockschaltbild des Buskonzepts der Fertigungslinie mit Profibus DP Gateway, Sicherheits-SPS Pluto AS-i und zahlreichen AS-i Komponenten. Bild: Peter Hülsebusch/Fibro-GSA Automation (Archiv: Vogel Business Media)

Sowohl die Türschalterstellung als auch die Endlagenüberwachung des Sperrbolzens und die Roboterposition werden über sichere Sensoren mit AS-i Safety at Work Schnittstelle direkt an die Sicherheits-SPS übertragen. Diese Art der Zugangssteuerung bietet zudem den Vorteil, dass man die Anlage während des Leer- bzw. Vollfahrens fließend auf einen neuen Teiletyp umrüsten kann und somit den Anlagenstillstand durch Rüstzeiten minimiert. Die hierfür normalerweise notwendige Hardware wird durch den Einsatz der Sicherheits-SPS Pluto von Jokab Safety drastisch reduziert und bietet zusätzlich maximale Flexibilität und Leistungsreserven für spätere Anpassungen.

Die berührungslosen Sensorpaare Eden (Bild 5) bestehen aus dem aktiven, elektrisch verdrahteten Teil Adam und dem als Betätiger wirkenden Teil Eva. Der Sensor ist nur dann aktiviert, wenn Adam und Eva sich gegenüberstehen. Dabei gewährleistet die große Toleranz für Abstand und Versatz zwischen Adam und Eva eine völlig unproblematische Montage.

Die elektronischen Sicherheitssensoren Eden haben einen Schaltabstand von 0...15 mm. Dank ihrer großen Toleranz für Ausrichtung und Versatz ist ihre Montage völlig unkritisch. Bild: Kaeser (Archiv: Vogel Business Media)

Der Sensor hat einen Schaltabstand von 0 bis 15 mm und arbeitet wartungs- und verschleißfrei. Dank des einzigartigen dynamischen Ein- und Ausgangssignals lassen sich bis zu 150 Sensoren mit einer Sicherheits-SPS Pluto einkanalig überwachen.

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