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Die ebenfalls eingesetzte Sicherheits-SPS Pluto B46-6 mit nur 90 mm Breite wurde entwickelt, um der Nachfrage nach einer kompakten Sicherheits-SPS mit mehr E/A gerecht zu werden. Sie hat insgesamt 46 E/A, 6 davon sind unabhängige Sicherheitsausgänge. Außerdem können 16 E/A wahlweise als Ein- oder Ausgänge benutzt werden, und 24 Eingänge sind für Unfallschutzgeräte und sonstige Sensoren bestimmt. Mit einem Gateway lassen sich Informationen zwischen einem Pluto-Netzwerk und anderen Bussystemen, wie Profibus DP, CAN-open, Devicenet und Ethernet, austauschen und somit größere Systeme schaffen.
Schlanke Sicherheits- und Erweiterungsrelais
Die nur 22,5 mm breiten Sicherheitsrelais BT50 und BT51T sind für den Anschluss von Unfallschutzgeräten, wie Not-Halt-Tastern, und zum Erweitern der Anzahl von Ausgängen bestimmt. Mit 4 zweifachen Schließern als Sicherheitsausgänge, Testeingang, vollständiger interner Überwachung und durch Verdrahtung wählbaren Verzögerungszeiten von 0 bis 1,5 Sekunden, ist das BT51T ziemlich einzigartig.
Der Testeingang dient zur Überwachung, dass Schütze oder Magnetventile abgefallen und wieder rückgesetzt sind, bevor ein Wiederanlauf zugelassen werden kann. Der Testeingang kann auch zum Starten verwendet und die Starttaste überwacht werden. Die vier Sicherheitsausgänge lassen sich durch entsprechende Beschaltung der Anschlüsse verzögern, falls die Maschine über ihre Software-Steuerung sanft gestoppt werden soll.
Positive Erfahrungen
David Wilder (29), Fertigungsingenieur bei Kaeser Kompressoren, und Peter Hülsebusch (27), Softwareingenieur bei Fibro-GSA Automation, sehen den wesentlichen Vorteil der modularen Sicherheitslösung vom schwedischen Hersteller Jokab Safety in der Einfachheit der Projektierung und Programmierung mit der kostenlosen Software Pluto Manager. Die Sicherheits-SPS Pluto mit AS-i Schnittstelle bietet hohe Flexibilität und sichere Kommunikation und sorgt durchgängig für die höchste Sicherheitskategorie 4.
Die beiden Automatisierungs-Spezialisten loben auch die kompetente Beratung, die leichte Erweiterbarkeit und die Diagnosefunktion. Dank der AS-i Schnittstellen verringert sich der Verkabelungsaufwand, und flexible Sicherheitskonzepte sind schnell und ohne größeren Hardware-Aufwand möglich. Außerdem ist der Platzbedarf im Schaltschrank äußerst gering.
Auch mit dem Zaunsystem Quick Guard E haben die beiden Automatisierungs-Spezialisten gute Erfahrungen gemacht, da es sich schnell und mühelos demontieren lässt. Vorteilhaft sind für sie auch die Zulassungen für Europa, Nordamerika und Asien.
Tobias Blickle ist Produktmanager für Sicherheitssteuerungen bei Jokab Safety Deutschland in Spaichingen
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