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Risikobeurteilung ist Kern des Bewertungsverfahrens
Die Risikobeurteilung ist das Kernstück des gesamten Konformitätsbewertungsverfahrens und steht auch bei Kohler im Mittelpunkt. Dafür hat das Unternehmen ein systematisches Verfahren entwickelt, das die zu betrachtenden Zonen und die verschiedenen Phasen der Lebensdauer der Anlage festlegt.
Danach erfolgt die Erstellung der Motoren- und Komponentenliste. Sie enthält alle erforderlichen Aktoren und Sensoren sowie deren jeweilige Merkmale. In einer sogenannten Sicherheitsmatrix werden sie dann den jeweiligen Zugängen zur Anlage zugeordnet und danach werden die Abschaltkreise für die jeweiligen Maschinenbereiche definiert.
Ebenso wichtig wie die Betrachtung der Sicherheitsrisiken bei der bestimmungsgemäßen Verwendung der Anlagen ist auch die Berücksichtigung von Gefährdungspotenzialen, die sich aus einer möglichen vorhersehbaren Fehlanwendung ergeben. Safexpert bietet dazu eine Übersicht mit allen möglichen Gefährdungen und über unterschiedliche Personengruppen an.
Für jede Gefährdung wird Stand der Technik ermittelt
Für jede Gefährdung wird der Stand der Technik ermittelt und die ausgeführte Lösung beschrieben. Bei Restgefährdungen oder einem Abweichen vom Stand der Technik können diese mit der Software ermittelt und Maßnahmen zur Reduzierung der Restgefährdungen abgeleitet werden. In Safexpert kann jeder Maßnahme ein „to do“ mit Verantwortlichkeiten und Datum zugeordnet werden.
Einmal definierte Maßnahmen können so schon während der Konzeptionsphase berücksichtigt werden. Und gleichgültig, ob eine Schutztür oder eine berührungslos wirkende Schutzeinrichtung vorgesehen ist, wird mit Safexpert das Risiko vor und nach jeder ergriffenen Sicherheitsmaßnahme bewertet.
Die steuerungstechnische Betrachtung entsprechend den Vorgaben der Norm EN ISO 13849-1 wird gesondert durchgeführt.
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