Wettbewerb Sieger der Deutschen Meisterschaft in „CNC-Drehen“ stehen fest

Redakteur: Katharina Juschkat

Auf der alljährlichen Deutschen Meisterschaft in „CNC-Drehen“ stehen die drei Sieger fest: Paul Muno, Samuel Zelmer und Merle Ruffing holen sich den Sieg und dürfen damit Deutschland auf internationalen Wettbewerben vertreten. Der Wettkampf im Überblick.

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Im Finale der Deutschen Meisterschaft im „CNC-Drehen“ traten die Fachkräfte gegeneinander an.
Im Finale der Deutschen Meisterschaft im „CNC-Drehen“ traten die Fachkräfte gegeneinander an.
(Bild: WorldSkills Germany e.V.)

Die Deutsche Meisterschaft in „CNC-Drehen“ findet für gewöhnlich auf der AMB statt – coronabedingt musste sie dieses Jahr über mehrere Wochen verteilt stattfinden. Im Finale standen dieses Jahr sechs Fachkräfte, die um den Sieg kämpften. Am Ende erzielte Paul Muno (19 Jahre), der für Festo in St. Ingbert-Rohrbach tätig ist, das beste Ergebnis und gewann die Goldmedaille. Samuel Zelmer (20 Jahre) von der Gildemeister Drehmaschinen GmbH aus Bielefeld sicherte sich die Silbermedaille. Bronze ging an Merle Ruffing (19 Jahre), die ebenfalls bei Festo in St. Ingbert-Rohrbach arbeitet.

Ich bin beeindruckt von dem Kampfgeist der Teilnehmer.

Jörg Harings, Trainingsleiter DMG Mori Academy

Drei Werkstücke an drei Tagen

Die Wettbewerbsaufgaben waren vielfältig und anspruchsvoll. An insgesamt drei Wettbewerbstagen sollte täglich jeweils ein Werkstück erstellt werden. Auf der Basis einer technischen Zeichnung musste mit der CAD/CAM-Software Mastercam zunächst ein CNC-Programm erstellt werden. Anschließend wurde die CNC-Drehmaschine von DMG Mori eingerichtet. Hierfür mussten die Wettkämpfer unter anderem die entsprechenden Werkzeuge auswählen und einmessen sowie die passenden Spannmittel wählen. Danach fertigten die Teilnehmer das Drehteil, maßen es noch einmal nach und nahmen Korrekturen vor.

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Die drei Medaillengewinner bilden in Zukunft das Nationalteam der Wettbewerbsdisziplin „CNC-Drehen“ und trainieren gemeinsam für die nächsten internationalen Wettbewerbe wie die WM der Berufe. Einer oder Eine von ihnen darf dann Deutschland bei den „World Skills Shanghai 2022“ vertreten.

Die DMG Mori Academy unterstützte den Wettbewerb als „Skill-Pate“. Die Academy dient auch dem Nationalteam als Trainingsort.

Der Trainingsleiter der DMG Mori Academy, Jörg Harings, resümiert: „Aufgrund der erschwerten Bedingungen durch Corona während des gesamten Wettbewerbsablaufs mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusätzlich ein enormes Durchhaltevermögen an den Tag legen, um hier Spitzenleistungen abzuliefern.“

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